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  01.00.2006  16:01   +Feedback

Der Charmeur von Neu-Isenburg

Was mir an meinem alten Freund Abi besonders gut gefällt, ist, daß er alle jüdischen Stereotype widerlegt: Er ist nicht klug, er ist nicht charmant, er ist nicht witzig, er ist nicht unterhaltsam, er ist nicht einmal geschäftstüchtig. Auch mit der Zeichensetzung hat er seine Probleme. Dafür kann er wunderbare, zärtliche, einfühlsame mails schreiben.

Diese hier schickte er an Sacha Stawski von honestly concerned:

From: abrahammelzer@freenet.de
Sent: Saturday, January 14, 2006 8:08 PM
To: info@honestly-concerned.org
Subject: Hajo Meyer + Rupert Neudeck

Hall Herr Stawski,

ihr unsympathisches Gesicht und ihr blödes Grinsen hat mir neulich so gut gefallen, daß ich Sie persönlich zu unserer Veranstaltung am 20.01.2006 im Dominikaner Kloster in Frankfurt (19.00 Uhr) einladen möchte. Meinetwegen können Sie wieder ihre ganze Mischpoche mitbringen, wenn diese sich ruhig und gesittet benimmt
Abraham Melzer


Diese kam gleichzeitig bei mir an:

Nachricht über das Kontaktformular auf www.henryk-broder.de
Name: Abraham Melzer
E-Mail: melzer@melzerverlag.de
IP-Adresse: 62.104.144.9

Als ich dich gestern bei Gericht nach so vielen Jahren sah, da hatte ich fast schon Mitleid mit Dir. Ich hatte Dich größer und schlanker in Erinnerung. Daß die Krankheit Dich so gebeugt hat tut mir Leid. Gift verspritzen hast Du allerdings noch nicht verlernt. Immerhin.
Abraham Melzer


Und diese hier traf vor einer Weile bei Samuel Laster ein:

Herr Laster,
ich gratuliere Ihnen, dass endlich auch Sie auf das Kot-Niveau von Broder gelandet sind. Wenn man Ihre „Jüdische“ ein wenig liest, dann muß man sich schämen Jude zu sein und bekommt langsam auch Verständnis für Menschen, die solche Juden wie Sie hassen oder besser noch, verachten.
Abraham Melzer


Bei der Verhandlung vor dem LG Frankfurt letzten Donnerstag erklärte Melzer, er wäre ein „stolzer Jude“. Wenn Abi ein stolzer Jude ist, dann ist alles möglich, dann ist der Kannibale von Rotenburg ein Feinschmecker, Tatjana Gsell eine naturbelassene Schönheit, Susanne Osthoff eine fürsorgliche Mutter und Wladimir Putin ein lupenreiner Demokrat.

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