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  01.00.2006  27:01   +Feedback

Das Buch Hajo - Vers 5 - Gute Deutsche, böse Juden

"Es steht außer Frage, daß die Deutschen aus der NS-Vergangenheit eine Lehre gezogen haben. Sie haben nach dem Zweiten Weltkrieg bewiesen, die demokratischen Prinzipien begriffen und in hohem Maße internalisiert zu haben. ... Den Deutschen ist es zudem gelungen, normale, freundschaftliche Beziehungen zu ihrem Erzfeind Frenkreich aufzubauen. Sie haben viel getan, um Wiedergutmachung zu leisten für das, was nicht wiedergutzumachen ist.... Kurz, das deutsche Volk zeigte und zeigt aufrichtige Reue, etwas, was im Judentum von wesentlicher Bedeutung ist und Teschuwa genannt wird, das heißt: Reue und Umkehr.
Dies steht im Kontrast zur Reaktion der jüdischen Bevölkerung in ihrer Totalität auf das außergewöhnlich große Problem, mit dem sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert sah... Daß die meisten Juden in Israel und der Diaspora wieder zurückgreifen auf die nationalistische, rachsüchtige Seite des Judentums, ist eine große Enttäuschung... Ich, aufgewachsen mit den moralischen Prinzipien, die für die Reformer in den achtzig Jahren vor Hitler so wichtig waren, bin davon überzeugt, daß das Judentum Verrat an sich selber geübt hat." (252)

Hajo Meyer, Holocaustüberlebender, in seinem Buch "Das Ende des Judentums", das mit 279 verkauften Exemplaren in zwei Wochen auf dem besten Weg ist, die Bestsellerlisten zu stürmen.

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