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  29.08.2006  22:29   +Feedback

Vom Debakel zur Tragödie

"In Europa verstehen viele nicht, dass der Sieg der Hisbollah der Sieg einer klerikal-faschistischen Bewegung ist. Die bittere Feindschaft zwischen Sunniten und Schiiten wird nach dem Libanonkrieg eingestellt, nicht etwa zugunsten von Demokratie, sondern für eine Einheit im Dschihad... Dennoch ist es falsch zu behaupten, dass die Hisbollah militärisch gegen Israel gesiegt hat. Sie überlebte – und das ist ihr Sieg. Denn es ging eben auch um einen „weltanschaulichen Krieg“ und um einen Propagandakrieg der Medien. Der Hisbollah gelang es durch Fälschungen und Inszenierungen, sich gegenüber der Weltöffentlichkeit, besonders aber gegenüber Europa, in ein besseres Licht zu rücken und Israel als blutrünstigen Aggressor darzustellen..."

schreibt Bassam Tibi, früher in Göttingen, heute an der Cornell University, über den "Sieg" der Hisbollah und die Lage im Nahen Osten nach dem letzten Krieg.
Der ganze Text steht hier:

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/27.08.2006/2734910.asp

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