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  00.-1.2006  11:01   +Feedback

Alle Else der was?

Langsam wirds eng. Inzwischen haben 63 Else-Lasker-Schüler-Fans eine Resolution gegen meine Teilnahme an einer Diskussion über die Dichterin unterzeichnet, der 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt wurde, ohne dass auch nur ein Dutzend Gutmenschen dagegen protestiert hätte. Heute dagegen geht es sogar funktionalen Analphabeten darum, die tote Else zu beschützen. Hier die vier witzigsten Stellungnahmen. Am besten finde ich die der Theologin, die Elses Grab besucht hat:


Trude Sinno, Rentnerin Bonn
Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde es sehr bedauerlich, daß Sie die Veranstaltung am 29.10.06 zum Gedenken an Else Lasker-Schüler unter einem neuen Thema laufen lassen und nicht mit den ursprünglich vorgesehenen Referenten. Frau Felicitas Langer, die für Versöhnung und Verständigung steht - auch im Sinne von Else Lasker-Schüler - durch Herrn Broder zu ersetzen, der für seine zynischen Artikel bekannt ist, ist mir unverständlich. In Erinnerung an die friedliebende Else Lasker-Schüler bitte ich Sie, Herrn Broder auszuladen und an dessen Stelle Frau Langer wieder einzuladen.

Reuven Moskovitz Jerusalem
Lieber Erhard Arendt. Danke für die Aktion gegen der Beteiligung von H. Broder an der Podiumsdiskussion. Es ist ein Entwürdigung des Gedächtnis von diesem Menschen und der friedensliebenden Dichterin.

Esther Thomsen, Dipl.-Theologin Ahrensburg
Lieber Erhard Arendt, Als gebürtige Wuppertalerin, die Else Lasker-Schüler verehrt und ihr Grab 1995 in Jerusalem aufgesucht hatte, bin ich sicher, dass die Dichterin sich für Felicia Langer und gegen Henrik M. Broder entschieden hätte, der ihre und Bubers Geisteshaltung nicht teilt. Darum möchte ich den Protest gegen Broder unterschreiben.

Jahn hat sich auch durch andere Äußerungen mehr als disqualifiziert und er arbeitet mitlerweile mit falschen Behauptungen und Täuschungen. Anscheinend passen er und Broder gut zusammen. Jahn hat aber sicher in dieser Position die er ausfüllt nichts zu suchen. Schon allein das er einen privaten e mail wechsel veröffentlicht (vertrauensschutz) ist ein skandal.

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