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  00.-1.2006  15:01   +Feedback

Zwergenaufstand - ausser Rand und Band

Inzwischen haben ueber 1oo Friedensfreunde den Aufruf der Zuercher Zwerge gegen meine Teilnahme an der Diskussion ueber Else-Lasker-Schueler in Zuerich unterzeichnet. Und taeglich werden es mehr. Dabei ist den Initiatoren der Aktion laengst der Sprung von der Quantitaet zur Qualitaet gelungen. U.a. mit diesen beiden Soli-Adressen:

= Samieh Jabbarin - Regisseur, Mitglied bei attac-Stuttgart, Wohnhaft seit kurzem in: Yafa-Palästina: "Keine Podien für Rassisten" =

= Reuven und Varda Moskovitz, Jerusalem-Israel:
"Wir finden fuer widrig die Aroganz und die heuchelische weise in der er seine begabung zum schreiben und reden aussnutzt.Seine giftige Satyre,hat nichts zutun mit der Lyrik von Elsa-Lasker Schiller."
Reuven und Varda Moskovitz Jerusalem. =

Weiss jemand, wer Samieh Jabbarin ist? Und wobei er Regie gefuehrt hat? War es die grosse attack-Demo gegen genmanipulierten Mais oder das letzte Konstantin-Wecker-Konzert in Dinkelsbuehl? Jetzt lebt er in "Yafa-Palaestina", vermutlich in einer Zeitmaschine, die auf das Jahr 1947 programmiert wurde. Denn eigentlich gehoert Yafo zu Tel-Aviv, also zu Israel. Bis es das "Israel in Grenzen" gibt, das sich der stets delirierende Betreiber des Palaestina-Portals vorstellt, der den Zuercher Zwergenaufstand orchestriert.

Auch die differenzierte Stellungnahme von R. und V. Moskowitz hat mich schwer beeindruckt. Ja, wenn ich nur so gut wie diese beiden schreiben koennte, haette ich auch das Recht, mich auf ELS zu berufen.

Wie dem auch sei: Ich bin zu einem historischen Kompromiss bereit. Ich bleibe zu Hause und Frau Langer faehrt nach Zuerich, um dort ueber den heroischen Freiheitskampf der Palaestinenser zu referieren, die ELS mit offenen Armen in Palaestina willkommen geheissen haben, ebenso wie die anderen juedischen Fluechtlinge aus Europa auch.

Allerdings: Umsonst gibts nix. Schon gar keinen historischen Kompromiss.
Deswegen erwarte ich, dass jeder Unterzeichner des Aufrufs 1oo.- Euro spendet, damit ich nicht nach Zuerich fahre. Fuer die Reisekosten von Frau Langer will ja Frau Hecht-Galinski aufkommen. Mit den 1o.ooo.- werde ich dann statt nach Zuerich nach Reykjavik fliegen, mich dort im Hotel "Borg" einquartieren und jeden Tag mit Audunn und Magga in der "Perle" essen.
Und so werde ich die 1o.ooo.- Euro in zehn Tagen muehelos verjubeln - und immer an die grosse ELS-Expertin FL denken.

Ich finde, das ist ein faires Angebot.
Jetzt heisst es: Take it or leave it.

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