Gerd Held / 26.07.2017 / 06:09 / Foto: Andrius Petrucenia / 12

Seit Hamburg steht die Machtfrage im Raum

Von Gerd Held. Zivilität besteht aus unzähligen, ungeschriebenen, unscheinbaren Formen, die oft selbstverständlich erscheinen, aber ohne die kein größeres soziales Gebilde funktioniert. Das Diktat der Gewalt, das die Gegner des G20-Gipfels zeitweise in der zweitgrößten deutschen Metropole durchsetzten, hat die Bindungen der Stadtgesellschaft nachhaltig beschädigt. Auch das Schutzversprechen, das Gesellschaft und Staat miteinander verbindet, ist beschädigt. Die Menschen fragen sich, ob dies Versprechen noch gilt. Doch einen anderen Zusammenhalt hat niemand zu bieten. / mehr

Roger Letsch / 25.07.2017 / 14:01 / 21

Ich will da rein!

Video. Von Roger Letsch. Liebe Heinrich-Böll-Stiftung, ich möchte mich hiermit selbst anzeigen, um auch auf diese Liste zu kommen. Eure Idee, eine Anti-Gender-Networks Information-Seite (agentin.org) einzurichten, auf der man nachlesen kann, wer sich der allgegenwärtigen Genderitis verweigert, ist eine tolle Idee! Was muss ich tun, damit das auch wirklich klappt? Warum ich auf diese Liste will? Ganz einfach: wenn in 500 Jahren..../ mehr

Peter Grimm / 25.07.2017 / 06:25 / Foto: peronimo / 25

FAZ-Ratgeber: Wie man Andersdenkende rausschmeißt

Von Peter Grimm. Das Arbeitsrecht ist kein Gesinnungsrecht. Jeder kann denken, was er will, solange er seine Arbeit macht, spielt das am Arbeitsplatz keine Rolle. Doch jetzt gibt es fachanwaltliche Empfehlungen, wie man Chefs dazu zwingen kann, als "fremdenfeindlich" oder "rassistisch" gebrandmarkte Kollegen zu entlassen und wie sich auch bestehender Kündigungsschutz in diesem Fall umgehen lässt. Und das in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"./ mehr

Ulli Kulke / 25.07.2017 / 17:17 / Foto: Gerhard Pietsch / 9

Betreutes Wetter

Von Ulli Kulke. Früher nahm man das Wetter wie es kam, allenfalls rief man den Herrgott an oder verbrannte ein paar Hexen. Heute nehmen sich ganze Bataillone von Beobachtern und Betreuern der Sache an, verkünden wahlweise die Klimakatastrophe oder einen sonstigen Notstand. Nix ist mehr normal, alles ist auffällig, dramatisch, ungesund und so weiter. Selbst vor der Sprache wird kein Halt gemacht: Wenn die Leute übers Wetter reden, was sie seit Urzeiten tun, dann sollen sie das heute gefälligst politisch korrekt tun./ mehr

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heute
26.07.2017
Gunnar Schupelius über die politische Agenda der Pankower Retter aus Seenot: Die „Sea-Watch 2“ bringt niemanden nach Libyen zurück, aber alle nach Europa. Es geht also um mehr als Seenotrettung, es geht um Fluchthilfe und den Transfer von Auswanderern. Das wird vom Sea-Watch e.V. auch gar nicht bestritten. Im Gegenteil: Vereinsvorstand Frank Dörner fordert „sichere und legale Einreisewege“ nach Europa und ein „staatliches Rettungssystem“ im Mittelmeer. Warum? Das erklärte Sea-Watch-Geschäftsführer Axel Grafmanns am 20. Juni 2017 in Berlin: Weil Europa eine Mitschuld an den Fluchtursachen trage. Wir Europäer würden uns aus der Verantwortung stehlen „für das Leid und Elend, das weltweit auch von uns verursacht worden ist“. / Link zum Fundstück
Rainer Grell, Gastautor / 26.07.2017 / 14:20 / 2

Ein vergessener Artikel des Grundgesetzes – und was er uns erzählt

Von Rainer Grell. Der deutsche Föderalismus ist quasi heilig, aber sind seine Grenzen unverrückbar? Das Grundgesetz wollte die deutsche Politik einst zwingen, die Länder neu zu ordnen. Doch statt ihre Verfassungspflichten zu erfüllen hat die deutsche Politik sich dieser Pflicht lieber nach und nach mit Verfassungsänderungen entzogen. Seitdem wurschtelt man sich mit allerlei Wundersamkeiten durch. Und der politische Wille besteht offenbar darin, dies auch weiterhin zu tun./ mehr

Am 20.7. berichtete die Frankfurter Neue Presse über ein "Nachbereitungstreffen" Frankfurter Autonomer, die beim G20-Gipfel in Hamburg dabei waren. Das Treffen fand in einem Frankfurter Cafe statt, es wurde öffentlich auf FB angekündigt. Dennoch beschwerten sich die Autonomen hinterher über die "Ignoranz" und "Respektlosigkeit", die in dem Artikel zum Ausdruck kamen, und "und kritisieren den Umgang mit journalistischen Grundsätzen sowie Datenschutz und Persönlichkeitsrechten". - Echt niedlich, diese Rasselbande. / Link zum Fundstück
Von Dirk Maxeiner. Bei der Auswahl des einflussreichen persönlichen Beraters von Mario Draghi soll nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein:" Es geht dabei nicht um irgendeinen Berater, sondern um den persönlichen Berater von EZB-Präsident Mario Draghi. Anfang Februar war der deutsche Ökonom Roland Straub in dieses Amt berufen worden....Nur wer "die richtigen Leute kennt" kann bei der EZB Karriere machen...Kritiker sehen bei der Besetzung von EZB-Spitzenpositionen ein ausgeklügeltes System von Vetternwirtschaft am Werk. Eine Umfrage unter EZB-Mitarbeitern im Jahr 2015 ergab, dass nicht in erster Linie die fachliche Eignung darüber entscheidet, wer bei der EZB Karriere macht. Die wichtigste Voraussetzung für eine Beförderung sei es, "die richtigen Leute zu kennen", sagten 65 Prozent der EZB-Mitarbeiter." / Link zum Fundstück
Von Joachim Steinhöfel. Weil Chef Brinkbäumer kneift, muss die Stellvertreterin in den Ring. Um das zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist. Verstößt ein Buch gegen das Gesetz, ist es aus der Beststellerliste zu löschen. Ansonsten ist es nicht die Aufgabe des "Spiegel" in einem ungeheuren Akt arroganter, selbstherrlicher und anmaßender Bevormundung Eingriffe in einer schlichte Verkaufshitparade vorzunehmen. "Der SPIEGEL, der sich auch bei historischen Themen als Medium der Aufklärung versteht, will den Verkauf eines solchen Buches nicht befördern." Das mit dem Medium der Aufklärung hat sich ja jetzt endgültig erledigt. Der Begriff "Bestseller-Liste" ist in Zukunft, da irreführend und wettbewerbswidrig, zu unterlassen. / Link zum Fundstück
Gerd Held / 26.07.2017 / 06:09 / 12

Seit Hamburg steht die Machtfrage im Raum

Von Gerd Held. Zivilität besteht aus unzähligen, ungeschriebenen, unscheinbaren Formen, die oft selbstverständlich erscheinen, aber ohne die kein größeres soziales Gebilde funktioniert. Das Diktat der Gewalt, das die Gegner des G20-Gipfels zeitweise in der zweitgrößten deutschen Metropole durchsetzten, hat die Bindungen der Stadtgesellschaft nachhaltig beschädigt. Auch das Schutzversprechen, das Gesellschaft und Staat miteinander verbindet, ist beschädigt. Die Menschen fragen sich, ob dies Versprechen noch gilt. Doch einen anderen Zusammenhalt hat niemand zu bieten. / mehr

Wolfram Ackner / 26.07.2017 / 06:00 / 15

I had a dream

Von Wolfram Ackner. Je näher der Wahltag rückt, umso mehr plagen mich konfuse, bonbonfarbene Träume. „Was soll das?“, wagte ich mit leiser Stimme zu fragen, als es plötzlich mit einem hochfrequenten Summen hell wurde. Der alte, große, hölzerne, vierfüßige Fernseher, den ich bis jetzt für Dekoration gehalten hatte, war zu Leben erwacht und marschierte auf mich zu. Auf dem Bildschirm war Anja Reschke zu sehen, die mit sich steigernder Lautstärke schrie: „Hetzer! HETZER! HEETTZZEERR!“/ mehr

25.07.2017
Henryk M. Broder / 25.07.2017 / 20:25 / 16

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge distanziert sich, vollumfänglich

Von Henryk M. Broder. Ein freiberuflicher Übersetzer, der deutschen Sprache kaum mächtig, hilft dem BAMF, Antragsteller zu befragen. Auf Facebook verbreitet er Aufrufe, Juden zu vergasen. Als er damit auffällig wird, macht er aus den Juden "Zionisten". Das BAMF bekommt von alledem nichts mit. Kein Wunder, ist es doch eine Behörde, die auch einen deutschen Soldaten als syrischen Flüchtling anerkannt hat./ mehr

Ulli Kulke / 25.07.2017 / 17:17 / 9

Betreutes Wetter

Von Ulli Kulke. Früher nahm man das Wetter wie es kam, allenfalls rief man den Herrgott an oder verbrannte ein paar Hexen. Heute nehmen sich ganze Bataillone von Beobachtern und Betreuern der Sache an, verkünden wahlweise die Klimakatastrophe oder einen sonstigen Notstand. Nix ist mehr normal, alles ist auffällig, dramatisch, ungesund und so weiter. Selbst vor der Sprache wird kein Halt gemacht: Wenn die Leute übers Wetter reden, was sie seit Urzeiten tun, dann sollen sie das heute gefälligst politisch korrekt tun./ mehr

Roger Letsch / 25.07.2017 / 14:01 / 21

Ich will da rein!

Video. Von Roger Letsch. Liebe Heinrich-Böll-Stiftung, ich möchte mich hiermit selbst anzeigen, um auch auf diese Liste zu kommen. Eure Idee, eine Anti-Gender-Networks Information-Seite (agentin.org) einzurichten, auf der man nachlesen kann, wer sich der allgegenwärtigen Genderitis verweigert, ist eine tolle Idee! Was muss ich tun, damit das auch wirklich klappt? Warum ich auf diese Liste will? Ganz einfach: wenn in 500 Jahren..../ mehr

Von Dirk Maxeiner. Die Fachzeitschrift „Buchreport“, auf deren ermittelten Verkaufszahlen die „Spiegel“-Bestsellerlisten beruhen, erklärte: "Finis Germania war eine Woche auf der SPIEGEL-Bestsellerliste platziert. Die Chefredaktion des SPIEGEL hat daraufhin beschlossen, das Buch beim nächsten Mal von der Liste zu nehmen. Die Chefredaktion tut dies nur in absoluten Ausnahmefällen, aber sie hält das Buch für klar antisemitisch, hat dies auch bereits öffentlich geäußert und möchte die Verbreitung nicht unterstützen." Roger Letsch hatte auf Die Achse des Guten Ende letzter Woche bereits berichtet. / Link zum Fundstück
Peter Grimm / 25.07.2017 / 09:08 / 8

Omedjan ist kein Antisemit mehr

Von Peter Grimm. Ein Mann, wahrscheinlich aus Afghanistan, hat schnell gelernt, dass man in Deutschland kein Antisemit sein darf. Als solcher hat er sich auf Facebook bezeichnet. Dann verschwand sein Profil und er tauchte mit leicht verändertem Namen neu auf. Er schreibt zwar weiterhin, dass Juden in die Gaskammer gehörten oder durch Folter lernen müssten, Aber Antisemit ist er jetzt nicht mehr, nur noch Antizionist./ mehr

Rainer Bonhorst / 25.07.2017 / 06:25 / 10

Als man vor den Nazis in die Türkei flüchtete

Von Rainer Bonhorst. Ernst Reuter, Oberbürgermeister von Berlin, war nicht der einzige, der vor den Nazis in die Türkei floh. Dass deutsche Emigranten in der Türkei eine moderne, fast westlich anmutende Bleibe finden konnten, hatte viel mit Mustafa Kemal zu tun, der sich später den Nachnamen Atatürk , Vater der Türken, geben ließ. Er trennte die Kirche vom Staat, setzte die Scharia außer Kraft, gab Frauen das Wahlrecht und befreite sie vom Kopftuch. Ata Erdogan ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Geschichte nicht voranschreitet sondern sich immer wieder genüsslich in den Schwanz beißt./ mehr

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Achgut.Pogo / Das Bewegtbild der Achse des Guten

Brennen für den Klimaschutz

Dämmfassaden, die Feuer fangen, sind zu einer massiven Bedrohung geworden. Während in Großbritannien politische und gesetzliche Konsequenzen aus dem Londoner Hochhausbrand gezogen werden, sitzt die deutsche Politik das Problem einfach aus. Alle Warnungen von Feuerwehren und Fachleuten werden in den Wind geschlagen, weil das vorgebliche Ziel des „Klimaschutzes“ offenbar höher bewertet wird als Menschenleben.

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