Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

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Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  25.04.2015   23:04   Leserkommentare (im Wartemodus)

Steinmeier! Setzen, Thema verfehlt!

Doch möglich wäre auch diese Schlagzeile: „Deutscher Außenminister wirft israelischem Präsidenten die Relativierung des Massenmords an den Juden vor.“ Denn Reuven Rivlin, der demnächst Deutschland besucht, hat den Völkermord an den Armeniern nun ebenfalls als solchen bezeichnet und dem Papst zu dessen klaren Worten gratuliert. Diverse jüdische Organisationen, wie etwa die Anti-Defamation League, fordern seit langem ein Ende der Leugnung diesen historischen Verbrechens. http://www.tagesspiegel.de/politik/steinmeier-und-der-voelkermord-an-den-armeniern-komplexe-erinnerungen/11688918.html

Steinmeiers Ansatz ist offenbar ein anderer. Abgesehen davon, dass er die Türken nicht verärgern möchte, steckt in ihm das, was der Philosoph Hermann Lübbe mit dem Begriff “deutscher Sündenstolz” belegt hat. “Den Holocaust macht uns keiner...

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Kategorie(n): Inland 

Wie man einem Shitstorm die Kraft nimmt

Viele Unternehmen haben panische Angst vor einem Shitstorm aufgebrachter Menschen. Allerdings sind das oft gar keine Kunden. Sich wehren kann deshalb besser sein als sich entschuldigen. Von Gideon Böss. Lesen

Foto: Justin1569. CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Lasst mich hier raus

Die ganz persönliche Geschichte eines Ausreiseantrages aus der DDR. Erzählt Quentin Quencher in seiner sechsteiligen Serie. Lesen

Portrait-Zeichnung: Stefan Klinkigt

Sensation: Marie Antoinette wiedergeboren!

„Wenn Sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen“ lautet ein der französische Kaiserin Marie Antoinette (wohl fälschlicherweise) zugeschriebenes Zitat. Die verquere Logik dahinter gibt es aber immer noch. Beispielsweise bei der indischen Anti-Gentechnik Aktivistin Vandana Shiva. Von Hans-Jörg Jacobsen. Lesen

Foto: Elke Wetzig. CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
Pate werden...

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  25.04.2015   22:55   Leserkommentare (im Wartemodus)

Markus Somm: Wir sind betroffen. Und was dann?

Als vor wenigen Wochen Andreas Lubitz, ein deutscher Co-Pilot, sein Flugzeug in eine Felswand der französischen Alpen steuerte und damit 149 Menschen umbrachte, flogen die europäischen Politiker innert kürzester Zeit an den Ort des Massakers, standen herum, sahen traurig aus, störten vielleicht die eine oder andere Rettungskraft und teilten der Öffentlichkeit vor allen Dingen eines mit: Wir sind betroffen. Als am vergangenen Wochenende im Mittelmeer ein Schiff kenterte und mehr als 700 Flüchtlinge ertranken, meldeten die europäischen Politiker, auch schweizerische, ebenfalls ihre Betroffenheit und begaben sich einige Tage später nach Brüssel, um sich an einem Gipfel gemeinsam im Ritual des Tragödien-Tourismus zusammenzufinden. Natürlich wurde auch etwas beschlossen, was in erster Linie etwas kostet. Ob es etwas bringt, ist...

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Kategorie(n): Ausland 

  25.04.2015   09:17   Leserkommentare (im Wartemodus)

Hängt ihn tiefer!

Grass war ein schwadronierender Langweiler, ein geschwätziger Wortakrobat, der blutleere Figuren nach seinem Abbild formte. Er hat so geschrieben, wie ältere Damen ihren Nachmittagskaffee trinken – mit abgespreiztem kleinen Finger.

Auch Kritiker, die ihn in den Himmel lobten, gaben unter vier Augen zu, dass sie Mühe hatten, seine Bücher von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen.
Ihn einen „ganz Großen“ zu nennen, ist eine Beleidigung für Erich Maria Remarque, Heinrich Mann, Oskar Maria Graf, Hans Fallada und viele andere deutsche Dichter. Von den Klassikern der modernen Literatur wie Mark Twain, Victor Hugo und Jules Verne nicht zu reden.
http://www.bild.de/politik/inland/henryk-m-broder/haengt-ihn-tiefer-40688582.bild.html

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Kategorie(n): Kultur 

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  25.04.2015   07:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Flüchtlinge: Die Pheromonspur der Hoffnung

Von Quentin Quencher

In einigen Orten auf den Philippinen, vor allem in der Provinz, fällt auf, dass es offensichtlich mehr Frauen gibt als Männer. Gerade verheiratete Frauen mit Kindern sind oft allein, leben aber in besseren Verhältnissen als andere, die ihre Ehemänner an ihrer Seite haben. Was erst wie ein Widerspruch aussieht, löst sich schnell auf, wenn man weiß, dass mehr als zehn Millionen Philippinos im Ausland leben und arbeiten. Wenngleich in der Mehrzahl, sind es nicht nur Männer, es sind auch viele Frauen und Mädchen die versuchen abroad zu arbeiten, vom Haushelfer und Kindermädchen bis hin zu recht häufig zu sehenden Krankenschwestern. Agenturen vermitteln Jobs und kümmern sich um Ticket und Visa, bekommen dann vom Gehalt meist für die Dauer von zwei Jahren einen Anteil, oder auch einen fest gelegen Betrag. Ohne...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft 

  24.04.2015   17:28   Leserkommentare (im Wartemodus)

Unser Völkermord war der beste!

Anders als Präsident Gauck und Abgeordnete aller Bundestagsparteien will Außenminister Steinmeier nicht von “Völkermord” an den Armeniern sprechen. Denn: So drohe eine Verharmlosung des Holocaust. http://www.welt.de/politik/deutschland/article140043592/Steinmeier-warnt-vor-Verharmlosung-des-Holocaust.html

Siehe auch:
Die Debatte im Bundestag
https://www.youtube.com/watch?v=dN6-1oudBB4#t=15m58

Das armenische Trauma
http://www.tagesschau.de/ausland/armenien-gedenken-101.html

Die osmanischen Armenier sind den europäischen Juden den kollektiven Gang in den Tod vorausgegangen. So haben es Zeitgenossen wie Aaron Aaronsohn, Franz Werfel und Raphael Lemkin verstanden. Für Dr. Reshid, den Gouverneur von Diyarbakir, waren die Armenier schädliche Mikroben. Für Mithat Sükrü, den Generalsekretär des jungtürkischen Komitees, waren die...

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Kategorie(n): Wissen 

  24.04.2015   16:54   Leserkommentare (im Wartemodus)

Clinton von Armut bedroht

Viele dieser Spenden wurden von der Clinton Foundation entgegen der eigenen Selbstverpflichtung nicht offengelegt. Zur selben Zeit kassierte Ex-Präsident Bill Clinton auch 500.000 Dollar Redehonorar für einen Auftritt in Moskau – eines der besten Honorare, die der ehemalige Präsident je bekommen hat. Das Geld kam von der russischen Investmentbank Renaissance Capital. Die Bank hat Beziehungen zum Kreml und besondere Geschäftsinteressen an der Übernahme von Uranium One durch Rosatom. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte Bill Clinton damals ausdrücklich für seinen Auftritt in Moskau gedankt.
http://www.welt.de/politik/ausland/article140005550/Stolpert-Hillary-Clinton-ueber-Millionen-aus-dem-Ausland.html

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Kategorie(n): Ausland 

  24.04.2015   13:48   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wir sind schuld!

Wenn Sie derzeit in Deutschland punkten wollen, sei es bei Günther Jauch im Fernsehen oder bei einem Nachtmahl in einem Sterne-Restaurant, dann müssen Sie nur sagen: „Wir sind schuld!“

Wir sind schuld, dass Millionen von Afrikanern aus Afrika flüchten – weil wir deren Fischbestände leergefischt haben. Wir sind schuld, dass Tausende im Mittelmeer ertrinken, weil wir uns abschotten und Europa zu einer Festung ausgebaut haben. Wir sind schuld an den Zuständen in Somalia, am Bürgerkrieg in Syrien, am Zerfall Libyens, an den vielen Toten im Irak – weil wir uns überall einmischen. Oder weil wir uns eben nicht einmischen und den vielen Menschen, die uns kommen wollen, nicht helfen, dem Elend in ihrer Heimat zu entkommen.

Nun, es mag etwas dran sein, dass „wir“ uns besser im Irak und im Libyen rausgehalten hätten. Dann...

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Kategorie(n): Inland 

  24.04.2015   10:52   Leserkommentare (im Wartemodus)

Warum schauen amerikanische Juden weg, wenn Israel bedroht wird?

What an upside-down world most American Jews live in.

Most American — not Israeli — Jews are far more concerned with global warming, aka climate change, than with Iran.
Let’s compare the two threats.

The Iranian regime has sponsored Holocaust-denial conferences; bombed the Jewish Community Center in Buenos Aires, Argentina, killing 85 people and injuring hundreds; sponsors Hezbollah, the dominant force in Lebanon and dedicated to Israel’s destruction; and repeatedly announces its intention to annihilate Israel. It is feverishly working on developing nuclear weapons in order to make it the dominant country in the Middle East and to eradicate Israel. Russia has just signed a deal to sell anti-aircraft missiles to Iran that are so potent that few American jets will be able to attack Iran. And Iran has become the most dangerous...

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Kategorie(n): Ausland 

  24.04.2015   10:46   Leserkommentare (im Wartemodus)

Warum schaut Afrika weg, wenn Afrikaner im Mittelmeer ersaufen?

Konsequent zu Ende gedacht, müsste die EU eigentlich die Migranten direkt an der libyschen oder ägyptischen Küste auf sichere Schiffe bringen. Merkwürdigerweise reicht aber dafür die Empathie Europas auch wieder nicht aus. Offensichtlich sind kleinere Opferzahlen durchaus akzeptabel, nur allzu große wie beim jüngsten tragischen Ereignis halt nicht; Empathie mit beschränkter Haftung sozusagen. (Eigenartige Medienmechanik spielt da mit: Dass in der EU alle 14 Tage rund 1000 Menschen bei Autounfällen umkommen, bewirkt keine Schlagzeilen und Sondersitzungen in Brüssel.)
http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4715761/Warum-schaut-Afrika-weg-wenn-Afrikaner-im-Mittelmeer-ersaufen

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Kategorie(n): Ausland