Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  04.07.2015   08:23   Leserkommentare (im Wartemodus)

Das Gedicht zum Morgen danach

Von Bernd Gast

Im Sommer im Park

Bernd Gast, Juni.2015

Wenn’s im Sommer abends warm,
in Dortmund, Bonn und Köln,                    (oder München oder Berlin)
dann trifft man fröhlich sich im Park,
da grillt und trinkt man gern.

Doch - tags drauf, ganz andres Bild.
Früh morgens, kurz nach sieben:
Mensch und Lachen, sind jetzt weg -
der Müll, der ist geblieben.

Kaputte Flaschen, leere Dosen,
Plastik-Tüten und -Besteck,
Kotelett-Knochen, Chips und Dips,
und Reste vom Baguette.

Ja, ganze Grills, noch heiß, mit Glut,
verlassen ohne Plan,
und ne Grünkern-Bratling-Box
mit groß drauf „bio-vegan“.

Ey Leute! Kriegt ihr denn echt gar nix mehr mit?
Ist’s euch egal, wenn man in eure Scherben rein tritt?

Ist’s euch egal, dass der Müll und die Reste vom Essen,
sind für Mäuse und Ratten ein gefundenes...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

Wutrede können wir auch!

„Liebe Leser, ich muss Sie um Nachsicht bitten. Seit fünf Jahren bemühe ich mich, hier möglichst sachliche Kolumnen zu verfassen, ab und zu mit einer provokanten Aussage gewürzt. Heute ist mir das nicht möglich. Ich bin einfach zu wütend“. Oliver Hartwich hat fertig. Lesen

Foto: Andrius Petrucenia. CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Dieses Krachen wird man noch lange hören

In der Griechenland-Krise läuft ein gesetzmäßiger Prozess ab, der sich weder durch höhere Moral noch durch irgendein smart management beherrschen lässt (auch die Verschwörungstheoretiker haben jetzt mal Pause). Von Gerd Held. Lesen

Portrait-Zeichnung: Draghi/Lagarde, von Stefan Klinkigt

Halali mit Sockenschuss: Der Professor und die Frauen

Die Londoner Uni hat dieser Tage eine hundsmiserable Presse. Hätte sie einlenken sollen? Den hinausgeekelten Professor wieder zurückholen? Dann hätte man ja zugeben müssen, dass man zugeschlagen hat, ehe man wusste, was der Mann eigentlich verbrochen hat. Nämlich nichts. Von Rainer Bonhorst. Lesen

Foto: Frederick H. A. Seymour.

  03.07.2015   22:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Helden der Flotilla - mit zwei Paketen unterwegs nach Gaza

Members of the Gaza flotilla organization—which sent four boats, three of which turned around before arriving in the vicinity of Israel—have repeatedly said the vessel that was stopped, Marianne, was carrying humanitarian aid for Palestinians in the Gaza Strip. Asked to provide some evidence of the humanitarian aid, Ann Ighe, a member of the Freedom Flotilla Coalition sent this photograph:

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Kategorie(n): Ausland 

  03.07.2015   17:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Tabakwerbung auf Plakaten: Der überpateiliche Paternalismus rast weiter

Von Christoph Lövenich

Bundesernährungsminister Schmidt und andere möchten Reklame für Tabakprodukte in Deutschland ganz untersagen. Auch im Kino und auf Plakatwänden soll keine Werbung mehr stattfinden. Christoph Lövenich nimmt zu diesem paternalistischen Verbotsvorstoß Stellung.

„Es wird nichts ermöglicht, was bislang verboten ist. Im Gegenteil: Es wird vieles verboten, was bislang möglich ist“. Siehe hier. So wurde Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) kürzlich zitiert. Der Anlass (in dem Fall Fracking) spielt dabei keine Rolle. Der Ausspruch könnte nämlich das Motto der gesamten Bundesregierung, wenn nicht der modischen Bevormundungspolitik überhaupt sein. Das gilt auch für Hendricks Kabinettskollegen Christian Schmidt (CSU), der erst vor ein paar Wochen stark koffeinhaltige Getränke aus dem Handel...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Wissen  Wirtschaft 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
Pate werden...

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  03.07.2015   15:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Erneut bestätigt eine Studie: Sahelzone wird grüner

Die Flüchtlinge aus Afrika, die in lebensgefährlichen Booten die Überfahrt über das Mittelmeer wagen, bilden eines der großen, bewegenden Themen des Jahrzehnts. Viel wird diskutiert über die Verantwortung, die Europa dabei trägt, ein komplexer Diskurs. Leider treten darin immer wieder Trittbrettfahrer auf, die ihr ureigenes Thema mittransportieren wollen: den Klimawandel. Der “Klimaflüchtling” wird dabei ein zunehmend beliebtes Stereotyp. Da sich die über 50 Jahre zurück liegende Kolonialzeit nicht mehr wirklich für die Schuldzuschreibung eignet, passt es ja scheinbar auch nur zu gut: Wir vernichten durch unseren Ausstoß von Treibhausgasen die Lebensgrundlage der Menschen. Und welche Region eignet sich dafür besonders? Richtig, die Sahel-Zone, hier scheint die Formel Hitze=Trockenheit=Unbewohnbarkeit so griffig, dass...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Klima-Debatte  Wissen 

  03.07.2015   14:14   Leserkommentare (1)

Auf nach Griechenland!

In der Stadt fragt man ja bekanntlich seinen persönlichen Taxifahrer, wenn man wissen will, was das Volk so denkt. Wir hier auf dem Land haben keine Taxifahrer, aber Paketboten, Landfrauen, Elektriker, Schoppentrinker und Installateure, die uns sagen können, woher der Wind weht.

Der jüngst erhobene Befund ist interessant. Die Griechen? Die spinnen, jedenfalls ihre Regierung, die jetzige und alle vorhergehenden. Raus mit ihnen aus dem Euro – und Deutschland selbst am liebsten gleich mit. Die Flüchtlinge? Völlig irre, die Politiker! Wie kann man 200 fremde junge Leute in einem 500-Seelendorf unterbringen wollen? Und sollen wir jetzt wirklich nicht mehr im Bikini im Garten liegen dürfen?

Wenn das einmal raus ist, geht’s ins Detail. Die Griechen? Furchtbar, wie sie unter ihrer Regierung zu leiden haben. Das kann man doch nicht...

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  03.07.2015   10:53   Leserkommentare (3)

Energiewende oder Energexit?

Bei der Lektüre der Bild-Zeitung heute morgen sind mir zwei Schlagzeilen aufgefallen, die direkt nebeneinander stehen. Einmal: „Griechen-Krise. Ist das 3. Hilfspaket schon beschlossene Sache?“. Und daneben: “Neue Strompläne kosten die Verbraucher 10. Milliarden Euro“.

Zur ersten Meldung brauche ich nichts zu sagen. Achse-Autoren haben sich mit dem Thema Europa-Krise ausführlich beschäftigt. Sie haben immer wieder darauf hingewiesen, dass Politik die Ökonomie nicht auf Dauer außer Kraft setzen kann. Das kann man auf diesem Weblog seit Jahren lesen - und es macht gar keinen Spaß recht gehabt zu haben.

Und nun zur zweiten Meldung: Die sogenannte „Energiewende“ wird immer teurer. Auch diese Entwicklung wurde auf diesem Blog immer wieder beschrieben und vorausgesagt. Politik kann auf Dauer nämlich auch die Physik nicht...

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Kategorie(n): Inland  Wirtschaft 

  03.07.2015   10:50   Leserkommentare (im Wartemodus)

#JeSuisMartinSchulz

Den Griechen gebührt unser Mitgefühl. Von Regierungen gebeutelt, die mehr ausgaben, als sie einnahmen, müssen sie nun für 60 Euro Schlange stehen.

Doch aller Anteilnahme zum Trotz: Denkt eigentlich auch irgendjemand einmal an Martin Schulz, EU-Parlamentspräsident aus Leidenschaft, und vor allem daran, was aktuell in ihm vorgehen muss? Denn schließlich spielen sich die wahren Tragödien menschlicher Existenz nicht immer im Lichte der Scheinwerfer ab, sondern eher abseits desselbigen. So auch nun, da Martin Schulz – das griechische Volk im Herzen, die europäischen Vision auf den Lippen tragend - an wirklich keinem Mikrofon tatenlos vorbeigeht, nur um danach weiterhin die Trümmer seines Lebenswerks zu betrachten.

Jahrelang talkte er sich landauf, landab im Dienste der „europäischen Idee“ die Stimme heiser. Ob Illner,...

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Kategorie(n): Ausland 

  03.07.2015   10:49   Leserkommentare (im Wartemodus)

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts

Heute: Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin:
Der Islam ist keine rigide Religion. Manche Muslime wissen das aber nicht und machen es sich und ihren Kindern zu schwer.

Siehe auch:
In der Hitze des Ramadan
Dass ein Imam in der Gemeinde Muslimen die Erlaubnis erteilt, tagsüber Getränke zu sich zu nehmen, wenn sie schwer arbeiten, gehe gar nicht, sagt dagegen Bilge Gürel vom Zentralrat der Muslime in Köln. Das Fastengebot sei streng und auf jeden Fall einzuhalten. Es gebe eine Ausnahme für kranke Menschen, die vom Fastengebot ausdrücklich ausgenommen seien. Gürel selbst hält sich streng an die Regeln. „Kein Essen und keine Getränke von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang“. http://www.echo-online.de/region/suedhessen/In-der-Hitze-des-Ramadan;art24719,6361893

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Kategorie(n): Wissen 

  03.07.2015   10:40   Leserkommentare (im Wartemodus)

Kultur der Unfreiheit

Viele Menschen sind berechtigterweise schockiert von der Barbarei des IS, doch der islamische Dschihad ist nicht etwas, was allein dem IS eigentümlich wäre. Der gewaltsame Dschihad ist eine jahrhundertealte Tradition der islamischen Ideologie. Der IS ist nur eine der dschihadistischen Armeen des Islam. Es gibt ihrer viele. All dies ist ein Problem des Islam. Der freie Westen hat absolut nichts mit der Schöpfung und Aufrechterhaltung dieser Kultur der Unfreiheit zu tun…
Die historischen und gegenwärtigen Übel in der muslimischen Welt sind also keine, die von außen “importiert” worden wären; es handelt sich um innere kulturelle und politische Probleme, die die muslimischen Regimes und Völker seit Jahrhunderten immer wieder reproduzieren. Der ganze Text steht hier.

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Kategorie(n): Ausland