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Auslese



  20.12.2014   11:58   Leserkommentare

Vorsicht - Weihnachtskrebs!

Von Ludger Weß

Alle Jahre wieder kann man sich darauf verlassen, dass irgend eine Umweltschutzorganisation zum Weihnachtsfest eine Gefahrenwarnung herausgibt. Diesmal sind es weder Lebkuchen noch Zimtsterne noch Adventskalender, sondern Weihnachtsbäume, in denen “chemische Rückstände” gefunden wurden. Der Urheber der Warnung, der BUND, hat Nadeln von insgesamt 15 Weihnachtsbäumen aus Berlin, Leipzig, München, Nürnberg sowie aus weiteren Regionen in Bayern auf Rückstände von über 150 Pestiziden untersuchen lassen. In jedem zweiten Baum wurden „Rückstände von Unkrautvernichtungsmitteln“ gefunden, darunter in sieben Bäumen entweder Glyphosat oder Prosulfocarb, in einem weiteren Fall beide Herbizide in Kombination.

Mehr Informationen gibt es nicht, vor allem keine Konzentrationsangaben. Spätestens bei dieser...

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Kategorie(n): Wissen 


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  19.12.2014   15:06   Leserkommentare

Der Islamisten-Flüsterer als nützlicher Idiot

Hamed Abdel-Samad

Warum ließ der IS Tödenhöfer ins Kalifat ein und ausreisen, während die Amerikaner James Foley und Peter Kassig enthauptet wurden? Ganz sicherlich nicht, weil er nette Sachen über den Islam schreibt. Foley war auch ein sehr islamophiler Journalist, und Kassing betreute in Syrien humanitäre Projekte und konvertierte sogar zum Islam!

Der IS mag Tödenhöfer, weil er für die Gotteskrieger ein nützlicher Idiot ist. Nach seiner Rückkehr tut er nun alles, was sie von ihm erwarten. Während die Kurden auf dem Vormarsch sind und die vom IS eroberten Gebiete Stück für Stück zurückerobern, behauptet Tödenhöfer, der IS ist viel stärker und cleverer als man denkt. Während viele junge Muslime in Europa merken, dass das Kalifat langsam schrumpft und nicht mehr aus Welteroberern besteht, kommt der...

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Kategorie(n): Ausland 


  19.12.2014   13:25   Leserkommentare

Moslems stalken für den guten Zweck

Würde es nach dem Willen der Twitter-Nutzer gehen, wären die #BringBackOurGirls-Mädchen wirklich wieder zurückgekommen und es würde dank dem #Aufschrei auch keine sexuelle Belästigung mehr geben. Leider aber verliert sich die Spur der nigerianischen Schulmädchen auf afrikanischen Sklavenmärkten und sexuelle Belästigung gibt es immer noch. Hashtags sind eben doch erstaunlich wirkungslos, wenn sie sich gegen reale Probleme richten.

Jetzt gibt es #illridewithyou. Ausgedacht hat sich das eine Australierin als Reaktion darauf, dass ein Moslem mehrere Menschen in einem Café als Geiseln nahm. Genauer: Sie hat den Hashtag schon beworben, während die Geiselnahme noch lief und bevor der Täter zwei Menschen ermordete. Die Idee hinter dem Hashtag ist, dass Moslems sich aufgrund der negativen Presse ausgegrenzt fühlen könnten. Durch...

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Kategorie(n): Ausland 


  19.12.2014   11:31   Leserkommentare

Dictator’s Cut

Stefan Frank

Auf den Film „The Interview“ habe ich mich seit Oktober gefreut, als ich im Kino den lustigen Trailer (1) gesehen hatte. In der Komödie von Seth Rogen und Evan Goldberg geht es um zwei Boulevardjournalisten, die ein Interview mit Kim Jong-un zugesagt bekommen und vom CIA den Auftrag erhalten, den Tyrannen zu ermorden.

Wie der Film ausgeht, weiß ich nicht. Im echten Leben, das steht fest, stößt Kim derzeit auf wenig Widerstand und hat einen langen Arm. Er will nicht, dass ich den Film sehe. Er will nicht, dass überhaupt jemand ihn sieht. Er droht damit, jeden umzubringen, der es versucht. Und er ist im Begriff, seine psychotische Diktatur auf die ganze Welt auszudehnen: Sony Pictures hat den für den 25. Dezember geplanten Start des Films abgesagt! Ab sofort können wir nur noch Filme gucken, die Kim Jong-un uns...

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Kategorie(n): Ausland 


  19.12.2014   11:23   Leserkommentare

1989 - Tagebuch der Friedlichen Revolution

Sechzehnter Dezember 1989

Der Außerordentliche Parteitag der SED tritt erneut in Berlin zusammen. Die Pause hat bewirkt, dass es keine Mehrheit für die Auflösung der Partei mehr gibt. Stattdessen legt sich die SED einen zweiten Namen zu: PDS – Partei des Demokratischen Sozialismus. Kaum jemand glaubte an den Erfolg dieses Manövers. Die SED schien so diskreditiert zu sein, dass sie keinerlei Zukunftsaussichten zu haben schien, auch nicht mit neuem Zweitnamen. Wohl deshalb ist es den Bürgerrechtsgruppen niemals in den Sinn gekommen, die Partei zu enteignen. Spätestens Gysis Hinweis auf das verloren gehende Vermögen bei einer Auflösung der Partei hätte ein Signal sein müssen, die Herausgabe genau dieses Vermögens zu fordern. Das nicht getan zu haben, war einer der fatalen Fehler der Opposition, der bis heute nachwirkt.

Die...

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Kategorie(n): Inland 


  18.12.2014   19:24   Leserkommentare

Pegida-Sachsen sind ziemlich arabisch

Von Marko Martin

Das vielleicht nicht gänzlich landeskorrekte Geständnis gleich voran: Nein, ich bin kein besonderer “Freund der arabischen Kultur” – ebenso wenig wie jenes ostdeutschen Brauchtums, dessen sächsische und erzgebirglerische “Räuchermänneln” inzwischen jeden Montag herumschimpfend die Straßen der Dresdner Innenstadt füllen.

Allerlei Leute, die bis 1989 noch in FDJ-Hemden steckten oder auf Warnung ihrer Eltern (“Fall’ bloß ni off”) die roten und blauen Halstücher der DDR-Pioniere trugen, erklären nun der Republik, wie sie das “Abendland” zu retten gedenken. Immerhin hat einer der Klügeren das Adjektiv “christlich” noch schnell um das unverfänglichere “jüdisch-christlich” erweitert, doch gerade für diese Camouflage gilt, was Alan Posener kürzlich lapidar notierte: “Um zu verstehen, wie es gerade in Dresden...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 


  18.12.2014   17:04   Leserkommentare

Unter Strom

Kennen Sie den? Ein Kellner in einem Wiener Beisl nimmt die Bestellungen auf. Ein Gast, vermutlich ein Piefke, wünscht sich etwas „typisch Österreichisches“, ein anderer möchte ein Fiakergulasch, ein dritter das „Seniorengericht“ und der vierte etwas leicht Verdauli-ches. Der Kellner notiert sich alle Gästewünsche, geht in die Küche und ruft: „Viermal den Tagesteller!“

Und jetzt stellen sie sich vor, Sie sitzen in einem ICE der Deutschen Bahn, sagen wir auf der Strecke von Hamburg nach Frankfurt. Der Zug hat keine Verspätung, das Bistro ist geöffnet, die Klimaanlage funktioniert und auch die Toiletten können benutzt werden. Was für ein Glückstag!

Sie kommen mit einem anderen Reisenden ins Gespräch, der Ihnen gegenüber sitzt und das „Greenpeace Magazin“ liest. Er reise er nur noch mit dem Zug, um seine...

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Kategorie(n): Klima-Debatte 


  18.12.2014   16:55   Leserkommentare

Von Wutbürgern und Trotzbürgern

Der Begriff Wutbürger tauchte auf, als eine merkwürdige Melange aus Linken, Grünen und Bürgerlichen gegen Stuttgart21 auf die Straße ging. Seitdem umgibt den Wutbürger der Nimbus des demokratietauglichen Aufbegehrers, das aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Es schwingt Respekt vor dem Mutigen bis Verwegenen mit.

Diese Attribute werden den Pegida-Demonstranten abgesprochen. Wird in ihrem Zusammenhang der Wutbürger angerufen, so kommt der Ruf nicht ohne verunglimpfende Beiwörter aus. „Wutbürger planlos“ heißt es dann oder „Wutbürger zwischen Mob und Mitte“. Nirgends fehlt der Hinweis, dass es bei Pegida dumpfe Ängste sind, die die Menschen auf die Straße treibt.

Bisher sind Massendemonstrationen, die nicht auf dumpfen Ängsten beruhten, unbekannt. Ob es gegen den Nato-Doppelbeschluss, gegen Atomkraft oder gegen...

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Kategorie(n): Inland