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Auslese



  22.09.2014   08:09   Leserkommentare

Eine simple Frage, um die sich die Klimaforschung herumdrückt

Die Welttemperatur will nicht mehr steigen. Der Stillstand, den die ganzen Großforscher nicht vorhergesehen haben, dauert nun schon mindestens 14 Jahre. Nun gut, nacher ist man immer schlauer. Im Falle der Klimaforschung allerdings nicht wirklich: Alle paar Tage werden neue Erklärungen für das unbotmässige Verhalten der Globaltemperatur nachgereicht. Das Europäische Institut für Klima und Energie (EiIKE) hat hier eine kleine Sammlung der Entschuldigungen zusammengestellt. Insgesamt gibt es 52 verschiedene Begründungen, warum das Klima nicht macht, was es laut Computermodellen machen soll.

Es wird Zeit dass die Klima-Wissenschaft eine simple Frage klärt, um die sie sich meines Wissens bis heute herumdrückt: Was muss geschehen, damit die “offizielle” Klimaforschung sagt: Wir müssen uns revidieren, wir haben uns geirrt, die...

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Kategorie(n): Klima-Debatte 


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  21.09.2014   18:35   Leserkommentare

Eine Affäre mit vielen Abenteuern

Sean Connery, der berühmteste Schotte unserer Tage, kann auf den Bahamas und in Andalusien wohnen bleiben. Der große schottische Patriot hatte ja leichtfertig in Aussicht gestellt, in die alte, kalte Heimat zurückzukehren, wenn sich seine Landsleute für die volle Unabhängigkeit entscheiden. Nun muss er das halbe Versprechen nicht einlösen.

Sean Connery kann als Symbolfigur für das interessante Verhältnis zwischen Engländern und Schotten gelten. Als James Bond ist der Schotte zur Personifizierung des supercoolen Engländers geworden, der im Auftrag ihrer Majestät die Welt rettet und ohne speziellen Auftrag die Damenwelt beglückt. Hätte er als James MacBond im Auftrag einer Edinburgher Regierung die gleiche Berühmtheit erzielt? Wohl kaum.

Dem Bond-Zwiespalt ist eine lange Geschichte komplexer Beziehungen vorausgegangen. Es...

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Kategorie(n): Ausland 


  21.09.2014   15:08   Leserkommentare

Alles der gleiche Kaffee!

Kaum dass die große Blamage eine Woche zurückliegt, soll schon wieder Gras über die Geschichte wachsen. In Potsdam wie in Erfurt spreizen sich die Verlierer als Sieger, in Vergessenheit gerät der eigentliche Gewinner beider Landtagswahlen: der Nichtwähler. Fast fünfzig Prozent zählten in Thüringen zu seinem Lager, mehr noch, 52,1 Prozent, waren es in Brandenburg. Keine der angetretenen Parteien konnte ein ähnliches Ergebnis erzielen, nicht einmal annähernd.

Wer das beiseite zu wischen versucht, indem er die Nichtwähler - immerhin die Hälfte aller Wahlberechtigten - kurzerhand als faule Säcke, wenn nicht gar als schlechte Demokraten diffamiert, sollte selbst noch einmal in die Grundschule der Demokratie gehen. Schließt doch das grundgesetzlich verbriefte Wahlrecht auch das Recht ein, davon keinen Gebrauch zu machen. Auch...

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Kategorie(n): Inland 


  21.09.2014   12:57   Leserkommentare

Wo bleibt das Gewissen?

Wenn die Linkspartei in Thüringen mithilfe der SPD den Ministerspräsidenten stellen sollte, wäre das ein Fanal. Die Verniedlichung der SED-Nachfolgepartei würde triumphieren. Es wäre eine Erniedrigung der DDR-Opfer und ein Tiefpunkt der politischen Kultur in Deutschland.

Bodo Ramelow spaziert durch die politische Landschaft Deutschlands wie die zu Fleisch gewordene Ritter-Sport-Schokolade: quadratisch, praktisch, gut. Er präsentiert sich als bekömmliche, knackige Ministerpräsidentenalternative, frei nach dem Motto - probiert doch mal die rote Tafel. Das öffentliche Nachwahlgestelze um Thüringer Koalitionsoptionen verstellt freilich den Blick darauf, worum es hier wirklich geht. Die SED-Nachfolgepartei will mit allen Mitteln einen Ministerpräsidenten stellen, um über die schiere Macht ihre dunkle Moral vergessen zu machen....

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Kategorie(n): Inland 


  21.09.2014   03:21   Leserkommentare

Das Kalifat von Tom Cruise

Die SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat erklärt, dass man den Islamischen Staat, dessen Krieger sich auf den Koran berufen, nicht als islamisch bezeichnen soll. Das würde die Gefühle von Moslems verletzen.

Wenn aber der Islamische Staat nichts mit dem Islam zu tun hat, mit wem dann? Irgendeine Motivation müssen die jungen Moslems, von denen viele sogar aus Europa und den USA kommen, doch haben, wenn sie sich dem Kalifat anschließen. Also, was sagt man denen, die fragen, warum sie das machen? Ein paar Vorschläge, wie der Islamische Staat auch gesehen werden könnte, ohne immer gleich auf Allah zu verweisen.

Vorschlag 1: Man sollte aufhören, den Schwerpunkt der Betrachtung auf den religiösen Hintergrund der IS-Mitglieder zu legen. Es hat ohnehin einen islamophoben Einschlag, wie ständig die Religionszugehörigkeit...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Kultur  Bunte Welt 


  20.09.2014   11:04   Leserkommentare

Das unentbehrliche Königreich

Das Vereinigte Königreich, wie wir es die Welt seit mehr als drei Jahrhunderten kennt, bleibt bestehen. Das ist eine gute Nachricht. Gut für die Briten, wichtiger aber noch für Europa und den Westen: Dass ein unabhängiges Schottland nach einer dornigen Übergangszeit zu einem Erfolg hätte werden können, dass sich Engländer, Waliser und Nordiren nach Überwindung einer Schockstarre in einem wie auch immer bezeichneten Kleinbritannien komfortabel hätten einrichten können, daran habe ich keinen Zweifel. Doch uns würde etwas fehlen.

Grossbritannien ist nach den USA noch immer die grösste Militärmacht des Westens. Ein Auseinanderbrechen des Königreichs, verbunden mit einer ungewissen Zukunft der in Schottland stationierten britischen Atomstreitmacht, wäre in Zeiten russischer Rüpelspiele und des Vormarschs blutrünstiger...

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Kategorie(n): Ausland 


  20.09.2014   09:50   Leserkommentare

Die windradgerechte Fledermaus

Die oberschwäbische Kleinstadt Biberach an der Riß ist ein besonders Fledermaus-freundliches Städtchen. Die nächtlichen Flatterwesen sollen es gut haben in der ehemaligen freien Reichsstadt mit dem historischen Stadtkern. Und so entstanden an der neuen Nordwestumfahrung zwei Welt-Innovationen in Sachen Fledermaus-Komfort. Für knapp eine halbe Million Euro wurden zwei Fledermaus-Brücken über eine neue Ortsumfahrung gebaut. Nun pflegen die kleinen Flugsäuger Straßen nicht zu Fuß zu überqueren, sondern darüber hinwegzufliegen. Aber man kann ja nie wis-sen.

Die zuständigen Behörden entschieden sich im Interesse der Fledermaus-Sicherheit gegen solch kleinliche Einwände, um den Fledermäusen ein „effektives Querungs-angebot“ zu machen“. „Ergänzende Leitstrukturen“ wie Bäume, Hecken und Zäune sollen dafür sorgen,...

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Kategorie(n): Inland 


  19.09.2014   22:29   Leserkommentare

Ja, dann geht man halt

Gestern gab es in den Tagesthemen einen Beitrag über die Gefahren des „radikalen Islamismus“, der, so Thomas Roth,  auch „bei uns in Deutschland“ Anhänger findet, „und das besonders in Nordrhein-Westfalen“. Die Radikalisierung der jungen Männer beizeiten zu erkennen, sei „wirklich schwierig, für die Familien, aber auch in der Schule“.

Da muss ein Eperte bzw. eine Expertin her. Lamya Kaddor, Lehrerin für islamischen Religionsunterricht in Dinslaken. „Sie kennt Salafisten, die in den Krieg gezogen sind, sie glaubt, dass junge Muslime sich häufig von der Gesellschaft ausgegrenzt fühlen.“

Nun, wie sich einer fühlt, sagt noch nichts darüber aus, wie die Gesellschaft mit ihm umgeht. Millionen junger Frauen fühlen sich benachteiligt, weil sie nicht so aussehen wie Heidi Klum. Ich kann das nachvollziehen. Es ist...

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Kategorie(n): Inland  Kultur  Wissen