Maxeiner und Miersch 19.05.2013 +Feedback
Die alternativlose Basta-Nulloption
Gerhard Schröder kultivierte sein Image als entschlossener Macher ganz gern, indem er Diskussionen mit dem letzten Wort „basta“ beendete. Der Begriff stammt aus dem Italienischen und Spanischen und meint ein entschlossenes „genug!“. Das klingt ein wenig harsch, kam im Falle Schröder aber meistens gut an. Nur die grünen Koalitionspartner litten ein wenig darunter. Auch Schröders Nachfolgerin Angela Merkel ist eine Basta-Kanzlerin, allerdings sagt sie nicht „basta“ sondern „alternativlos“. Alternativlos ist sprachlich gewissermaßen die weichgespülte Version von basta. Statt einer Person, der man es übel nehmen könnte, sagen die alternativlosen Umstände basta. Die Kanzlerin kann quasi nichts dafür.
Schwer beeindruckt hat uns auch die regierungsamtliche grüne Basta-Version, die jetzt unter Ministerpräsidenten...
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Kategorie(n): Inland







