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  16.05.2015   13:30   Leserkommentare (7)

Autisten auf Rädern

Radfahrer aber sind keine Künstler. Allenfalls Verwandlungskünstler, so wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Oder Autisten, die der Meinung sind, dass die Straße ihnen allein gehört. In jedem Fall aber sind sie rollende Bomben, die sich und andere gefährden. Dass es inzwischen Räder ohne Bremsen gibt, scheint verrückt, ist aber nur folgerichtig. Radfahren ist eine Mutprobe, auf die Bremse zu treten käme einer Kapitulation gleich.
http://ps.welt.de/2015/05/16/die-achsen-des-guten-radfahrer-sind-gefaehrliche-autisten/

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  14.05.2015   19:25   Leserkommentare (2)

Funktionale Analphabeten

Die Kampagne “Lesen & Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt” richtet sich an die Familienangehörigen dieser “funktionalen Analphabeten”. Es sei “nie zu spät, Lesen und Schreiben zu lernen”, heißt es im Grußwort der zuständigen Bundesministerin für Bildung und Forschung.
Dem könnte man das alte Sprichwort “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr” entgegenhalten, aber das wäre arrogant und zynisch. Natürlich kann Hans nachholen, was er als Hänschen versäumt hat. Die Frage ist nur: Warum sollte er? Offensichtlich kommt man in Deutschland auch als “funktionaler Analphabet” gut durchs Leben. Um an der “Jugendkultur” teilnehmen zu können, reichen drei Adjektive: cool, geil und krass
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article140925318/Mehr-als-sieben-Millionen-Deutsche-sind-Honks.html...[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Kultur 

  13.05.2015   16:51   Leserkommentare (im Wartemodus)

Was die tagesschau drehen darf, entscheidet die Kanzlerin

Wer noch die “Aktuelle Kamera” des DDR-Fernsehens erlebt hat, fühlte sich am 12. Mai, als wäre er in die Vergangenheit gebeamt worden. Die “Tagesschau” berichtete in ihrer 17-Uhr-Ausgabe über einen Besuch der Kanzlerin in einer Berliner Schule. Geplant war ein Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern über Europa und die Europäische Union. Ein aktuelles Thema angesichts der vielen Krisen, die den Kontinent gerade erschüttern. Aber ein anderes Thema war noch aktueller: der Besuch des israelischen Präsidenten in der Hauptstadt aus Anlass des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Und so gab es “kritische Fragen” an die Kanzlerin. O-Ton “Tagesschau”:

“Warum liefere Deutschland eigentlich Waffen nach Israel, wollen Schüler mit palästinensischen Wurzeln von ihr wissen. Wegen...

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Kategorie(n): Inland 

  09.05.2015   14:46   Leserkommentare (2)

Mit dem Rolls durch die DDR

Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an das Angenehme, Gute und Schöne gewöhnt. Seit einer Stunde fahre ich in einem Rolls-Royce Ghost durch die Landschaft, und es kommt mir vor, als hätte ich nie ein anderes Auto gefahren. Keine Renault Dauphine, keinen Opel Kadett, keinen Peugeot 204, keinen Saab 99 und keinen Suzuki WagonR. Denn gemessen an einem Rolls-Royce Ghost sind das alles keine Autos sondern nur rollende Kisten. http://ps.welt.de/2015/05/09/die-achsen-des-guten-ossis-moegen-keine-rolls-royce-fahrer/

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  07.05.2015   22:06   Leserkommentare (2)

Die Einmischer

Zu den Grundsätzen, die zwischenstaatliche Beziehungen regeln, gehört auch das Prinzip der Nichteinmischung in die Angelegenheiten eines souveränen Staates. Die Schweizer reagieren – zu Recht! – sehr empfindlich, wenn ihnen vom Ausland gesagt wird, wie sie ihre Einwanderungspolitik gestalten sollten. Ebenso die Österreicher, wenn sie dafür kritisiert werden, welche Parteien und Politiker sie gewählt haben.

Es gibt freilich eine Ausnahme, und die heißt Israel, ein kleines aber souveränes Land; es gehört den Vereinten Nationen, dem Weltpostverein, dem Weltfußballver-band FIFA, der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem Internationalen Olympischen Komitee an, nur um die wichtigsten zu nennen.

Dennoch wird es von deutschen Politikern gerne so behandelt, als wäre es ein Land der Bundesrepublik, irgendwo zwischen...

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Kategorie(n): Inland 

  06.05.2015   10:05   Leserkommentare (4)

Er sang für die Verrückten

Heute wäre Hanns Dieter Hüsch 90 geworden
Hüsch hat mich versaut. Ich kann nur noch den Wetterbericht ernst nehmen. Der “Bericht aus Berlin” in der ARD und “Berlin direkt” im ZDF sind Possen, wie sie früher auf höfischen Bühnen aufgeführt werden. Bettina Schausten interviewt Angela Merkel? Nein, es ist umgekehrt! Ulrich Deppendorf unterhält sich mit Sigmar Gabriel? Nein, Sigmar Gabriel spielt Katz und Maus mit Deppendorf. Marietta Slomka erzählt eine Gute-Nacht-Geschichte? Nein, sie moderiert einen Beitrag über ein gekentertes Flüchtlingsboot im Mittelmeer an.

Was würde Hüsch aus solchen Vorlagen machen? Perlen der Kleinkunst.
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article140533019/Bei-ihm-lernte-ich-Realitaet-als-Parodie-zu-lesen.html

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Kategorie(n): Kultur 

  05.05.2015   13:20   Leserkommentare (5)

Jetzt streike ich!

Der Kunde ist zwar König, aber er ist kein Souverän. Er kann nicht in einen Streik treten, wenn seine Rechte verletzt werden. Oder vielleicht doch? O.k., Streik wäre der falsche Begriff, man sollte eher von “Maßnahmen” sprechen. Gegen die Herren der Lüfte ist der Fluggast machtlos. Solange es keine Autos gibt, die fliegen können, muss er sich fügen.

Im Falle der Bahn dagegen gäbe es ein paar Möglichkeiten, es dem Betrieb heimzuzahlen. Für meine nächste Reise nach Hamburg oder München werde ich keine Fahrkarte lösen, mir einen gemütlichen Platz in der Ersten Klasse suchen und voller Vorfreude auf den Schaffner warten. Sollte er dann meinen “Fahrausweis” sehen wollen, werde ich ihm sagen: “Letzte Woche haben Sie gestreikt, jetzt streike ich.” Eine Nachlösung werde ich mit dem Hinweis auf die Kosten und Mühen verweigern,...

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Kategorie(n): Inland 

  04.05.2015   17:31   Leserkommentare (2)

Jetzt im großen Saal!

Aufgrund der großen Nachfrage hat die Betriebsleitung der Berliner Akademie der Künste die Feier zu Gad Granachs Geburtstag in einen größeren Saal verlegt. Es gibt also doch noch Karten für alle! Und Sie brauchen nicht anzurufen, kommen Sie einfach in den Hanseatenweg 10 in Berlin-Moabit und schreiten Sie zur Abendkasse. Es erwarten: Sie Annette Postel, Gesang, Jo Roloff am Klavier und Jo Schröder mit einem neuen 60-min-Film über Granach. Also, bis morgen Abend bei Gad auf der Terrasse!

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Kategorie(n): Kultur