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Beiträge von  

  06.05.2015   10:05   Leserkommentare (im Wartemodus)

Er sang für die Verrückten

Heute wäre Hanns Dieter Hüsch 90 geworden
Hüsch hat mich versaut. Ich kann nur noch den Wetterbericht ernst nehmen. Der “Bericht aus Berlin” in der ARD und “Berlin direkt” im ZDF sind Possen, wie sie früher auf höfischen Bühnen aufgeführt werden. Bettina Schausten interviewt Angela Merkel? Nein, es ist umgekehrt! Ulrich Deppendorf unterhält sich mit Sigmar Gabriel? Nein, Sigmar Gabriel spielt Katz und Maus mit Deppendorf. Marietta Slomka erzählt eine Gute-Nacht-Geschichte? Nein, sie moderiert einen Beitrag über ein gekentertes Flüchtlingsboot im Mittelmeer an.

Was würde Hüsch aus solchen Vorlagen machen? Perlen der Kleinkunst.
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article140533019/Bei-ihm-lernte-ich-Realitaet-als-Parodie-zu-lesen.html

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Kategorie(n): Kultur 

  05.05.2015   13:20   Leserkommentare (5)

Jetzt streike ich!

Der Kunde ist zwar König, aber er ist kein Souverän. Er kann nicht in einen Streik treten, wenn seine Rechte verletzt werden. Oder vielleicht doch? O.k., Streik wäre der falsche Begriff, man sollte eher von “Maßnahmen” sprechen. Gegen die Herren der Lüfte ist der Fluggast machtlos. Solange es keine Autos gibt, die fliegen können, muss er sich fügen.

Im Falle der Bahn dagegen gäbe es ein paar Möglichkeiten, es dem Betrieb heimzuzahlen. Für meine nächste Reise nach Hamburg oder München werde ich keine Fahrkarte lösen, mir einen gemütlichen Platz in der Ersten Klasse suchen und voller Vorfreude auf den Schaffner warten. Sollte er dann meinen “Fahrausweis” sehen wollen, werde ich ihm sagen: “Letzte Woche haben Sie gestreikt, jetzt streike ich.” Eine Nachlösung werde ich mit dem Hinweis auf die Kosten und Mühen verweigern,...

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Kategorie(n): Inland 

  04.05.2015   17:31   Leserkommentare (2)

Jetzt im großen Saal!

Aufgrund der großen Nachfrage hat die Betriebsleitung der Berliner Akademie der Künste die Feier zu Gad Granachs Geburtstag in einen größeren Saal verlegt. Es gibt also doch noch Karten für alle! Und Sie brauchen nicht anzurufen, kommen Sie einfach in den Hanseatenweg 10 in Berlin-Moabit und schreiten Sie zur Abendkasse. Es erwarten: Sie Annette Postel, Gesang, Jo Roloff am Klavier und Jo Schröder mit einem neuen 60-min-Film über Granach. Also, bis morgen Abend bei Gad auf der Terrasse!

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Kategorie(n): Kultur 

  04.05.2015   12:45   Leserkommentare (4)

Was wir den Afrikanern schuldig sind

Wer nun die bedingungs- und grenzenlose Aufnahme von Flüchtlingen fordert, der will nicht das Leiden der Flüchtlinge beenden, sondern nur sein eigenes: beim Anblick der Flüchtlinge in den vollgepackten seeuntauglichen Schlauchbooten. Die “Festung Europa” soll fallen, aber der eigene Garten off limits für die Flüchtlinge bleiben.

Wer ihnen wirklich helfen will, der müsste sich um ein “robustes Mandat” für die Bundeswehr bemühen, in Afrika “sichere Zonen” zu etablieren, in denen Recht und Ordnung herrschen und niemand wegen seines Glaubens, seiner Hautfarbe oder seiner Herkunft verfolgt wird. Ein halbes Dutzend solcher “safe havens” zwischen Nyala im Osten, Bamako im Westen und Annaba im Norden würde das Problem nicht lösen, aber erst einmal das große Sterben stoppen....[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Inland  Ausland 

  02.05.2015   10:51   Leserkommentare (2)

Die Leiden der Gebrauchten

Manche Menschen rätseln, was ist der Sinn des Lebens. Andere möchten wissen, ob Margarine gesünder ist als Butter. Ich aber frage mich, was passiert mit den Tausenden von Gebrauchtwagen, die überall in der Landschaft herumstehen? Sie wurden offenbar von den Händlern in Zahlung genommen. Wenn diese Autos eine Seele hätten, dann würden sie leiden.

Sie haben ihren Besitzern jahrelang brav gedient, sie gaben sich mit dem Notwendigsten zufrieden, und sie haben nicht gejammert, wenn der Inspektionstermin übersehen wurde. Und dann wurden sie einfach ausgesetzt. So etwas machen sonst nur Eskimos mit alten Menschen, die zur Last werden. Wer kauft so ein Auto? Wer gibt ihm wieder ein zu Hause? http://ps.welt.de/2015/05/02/die-achsen-des-guten-warum-armenier-rechtslenker-so-lieben/

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  30.04.2015   14:59   Leserkommentare (3)

Es sind noch Karten da!

Falls Sie in der Akademie der Künste angerufen haben, um Karten für unseren Gad-Granach-Abend zu bestellen, und falls man Ihnen gesagt hat, es gebe keine Karten mehr, dann nehmen Sie das bitte weder persönlich noch wörtlich. Die Auskunft hat etwas mit dem Unvermögen einer Verwaltung zu tun, sich auf die reale Nachfrage einzustellen.

Also: Es sind noch Karten da. Und falls man Ihnen keine geben will, dann kommen Sie am 5.5. in die AdK am Hanseatenweg. Wir werden niemand vor der Tür stehen lassen und den Abend mit einer Fürbitte an den deutschen Amtsschimmel anfangen! Wir sehen uns!

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Kategorie(n): Kultur 

  28.04.2015   09:57   Leserkommentare (1)

Pussy Riot in Tegel

Jetzt hat die Tegeler Gefängnisleitung ein Machtwort gesprochen. Die Häftlinge dürfen keine Ab-18-Pornos mehr über das Internet bestellen. Die Begründung liest sich wie ein Zitat aus einem Editorial von “Emma”. Die Sex-Filme würden “eine vergröbernde Darstellung sexuellen Verhaltens” zeigen, die “den Menschen zum bloßen Objekt geschlechtlicher Begierde oder Betätigung macht”. Und: Die Überlassung von Pornofilmen an Inhaftierte wäre kontraproduktiv, nämlich dazu angetan, “Sexualstraftäter an der Erreichung ihres Vollzugszieles (zu) hindern”. http://www.welt.de/kultur/article140175185/Auch-Knackis-haben-ein-Recht-auf-Pornografie.html

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Kategorie(n): Inland 

  27.04.2015   21:16   Leserkommentare (3)

Ein Fest für Gad Granach - zu seinem 100. Geburtstag

Haben Sie am kommenden Dienstag, 5. Mai, schon etwas vor? Darf ich Ihnen einen Vorschlag machen? Wie wäre es damit?

Sie gehen so gegen 17 Uhr in das Cafe Buchwald in der Bartningallee an der Bärenbrücke, bestellen einen Baumkuchen, für den das Buchwald weltberühmt ist, dazu einen Kaffee oder Tee, und genießen das stillvolle Ambiente des ältesten Berliner Cafes, seit 1852 im Familienbesitz.

So gegen 18 Uhr machen Sie sich dann auf den Weg zur Akademie der Künste im Hanseatenweg, etwa zehn Gehminuten vom Buchwald entfernt. Dort holen Sie erst einmal Ihre Karten ab, die Sie unter bestellt haben. Das sollten Sie bald tun, denn Gad Granach hat viele Fans und Freunde in Berlin.

Und ab 19 Uhr geht es dann um “Gadi”, der am 29. März dieses 100 Jahre alt geworden wäre. 1915 in Rheinberg bei Berlin geboren, wanderte er 1936 nach Palästina aus, wo er viele Jahre später das wurde, was er immer werden wollte: Ein Unterhaltungskünstler. Seine Bühne war eine kleine Wohnung in der Rehov Radak, gegenüber dem Sitz des Staatspräsidenten. Dort hielt er Hof, dort unterhielt er seine Gäste mit wahren Geschichten aus seinem Leben. Erst in den 90er Jahren trat er einige Male vor großem Publikum auf, u.a. im Berliner Centrum Judaicum. Es war eine Stunde der Kleinkunst. Wir haben sie festgehalten.

Gad Granach

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Kategorie(n): Kultur