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Beiträge von  

  25.11.2014   08:35   Leserkommentare (4)

Wunderbares Wunsiedel

Die oberfränkische Kleinstadt zeigte am 15. November, wie man Neonazis den Auftritt vermasselt und die Show stielt. Großartig! Siehe hier:
https://www.youtube.com/watch?v=KvjIYl_Nlao

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  24.11.2014   22:10   Leserkommentare (7)

Pflanzen haben Wurzeln, deshalb können sie sich nicht vom Fleck bewegen

In einem Beitrag, den wir auf der Achse verlinkten, malt der Jugendforscher und Journalist Martin Voigt das düstere Bild einer entwurzelten Jugend. Er ist entsetzt, dass pubertierende Mädchen in den sozialen Medien gestylte Fotos von sich veröffentlichen, auf denen sie alle irgendwie gleich aussehen. Außerdem, bemängelt Voigt, kleiden und verhalten sie sich konform zu ihrer Peergroup. Schrecklich.

Irgendwie kann mich mich jedoch dunkel daran erinnern, dass der Gruppendruck in meiner Pubertät auch ziemlich heftig war. Damals trugen zirka 95 Prozent der Mädchen in meinem sozialen Umfeld Parka, Jeans und Wildlederboots.

Voigt Diagnose lautet, die Mädchen seien von der Postmoderne „familiär und kulturell entwurzelt“. „Individualisierung“ und „die Auflösung traditioneller Bindungen (Familie, Ehe) und gesellschaftlicher...

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Kategorie(n): Kultur 

  11.11.2014   19:21   Leserkommentare (4)

Es war einmal ein Energiekonzern, der wollte gaaanz, gaaanz lieb sein…

…und das kam dabei heraus:

Pressemitteilung

11. November 2014


Mit Kuscheln Geld sparen

Deutschland ist eine Kuschel-Nation. Hierzulande kuscheln rund 70 Prozent mindestens einmal pro Woche – der Großteil sogar täglich. Doch dass menschliche Wärme auch Geld spart, wissen die wenigsten.

Kuscheln steht für die Deutschen ganzjährig hoch im Kurs. Gekuschelt wird nicht nur mit dem Partner, den Kindern oder einem Freund, sondern auch mit dem Haustier und in wenigen Fällen sogar mit dem Stofftier. Das ergab eine aktuelle Befragung von rund 2.000 Deutschen durch TNS Emnid im Rahmen der repräsentativen E.ON Kuschel-Studie 2014. Ein geheiztes und helles Zuhause ist für viele Deutsche eine wichtige Voraussetzung beim Kuscheln, wie die Studie zeigt: Denn 28 Prozent der Befragten kuscheln am liebsten in der beheizten Wohnung und 29...

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Kategorie(n): Klima-Debatte  Wirtschaft  Bunte Welt 

  11.11.2014   18:39   Leserkommentare (1)

Windkraft immer! Tierwelt nimmer!

PRESSEMITTEILUNG

Die Energiewende braucht eine Wende zugunsten der Natur!

Die Deutsche Wildtier Stiftung stellt in Berlin die wissenschaftliche Studie „Windenergie im Lebensraum Wald“ vor

Hamburg, 11. November 2014. Heute hat die Deutsche Wildtier Stiftung in Berlin die Studie „Windenergie im Lebensraum Wald“ vorgestellt. Autor ist der renommierte Biologe Dr. Klaus Richarz, der 22 Jahre die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland leitete. Die Studie kommt zu dem Fazit, dass der rasante Ausbau von Windenergieanlagen das Ökosystem Wald – besonders Vögel und Fledermäuse – gefährdet. Die von Dr. Richarz in seiner Studie identifizierten Risikogruppen lesen sich wie das „Who is Who“ der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Der Mangel an geeigneten Flächen für Windkraftanlagen...

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Kategorie(n): Inland  Klima-Debatte  Wissen  Wirtschaft 

  10.11.2014   10:50   Leserkommentare (5)

Windenergie im Lebensraum Wald

FÜR JOURNALISTEN:
Morgen (Di., 11.11.2014) Pressekonferenz in Berlin zum Thema “Windkraft und Wald”

Wissenschaftliche Studie belegt: Windkraftanlagen schaden der Wald-Ökologie!

Im Zuge der Energiewende wird auch der deutsche Wald für die Nutzung durch Windkraftanlagen geöffnet – und zwar ungeachtet der Tatsache, dass Windkraftanlagen im Wald zu tiefgreifenden Beeinträchtigungen der Wald-Ökologie führen können. Der Schutz gefährdeter Tierarten gerät ins Hintertreffen.

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat den renommierten Wissenschaftler Dr. Klaus Richarz beauftragt, die Beeinträchtigung des Lebensraums Wald durch Windkraftanlagen zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend: Die wissenschaftliche Arbeit belegt, dass Windkraftanlagen im Wald zu einer Gefahr für bedrohte Tierarten werden!

Dr. Klaus Richarz ist...

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Kategorie(n): Inland  Klima-Debatte  Wissen  Wirtschaft 

  08.11.2014   23:12   Leserkommentare (10)

Konstantin will auch mal

Der Kokser mit der Knödelstimme, dessen politischer Horizont am Isarufer endet, will auch mal vorm Bundestag singen. Auf Facebook schreibt er:

“Liebe Freunde,
Wolf Biermann wird in den Bundestag eingeladen um zu singen.
Er beschimpft die Linke als Drachenbrut, so ausführlich, dass ihn Bundestagspräsident Lammert mit einem Hinweis auf die Geschäftsordnung ermahnen muss. Biermann meint, er lasse sich das Reden nicht verbieten und entgegnete an die Adresse der Linken: “Ihr seid dazu verurteilt, das hier zu ertragen. Ich gönne es Euch.”
Mal sehen, wann ich jetzt in den Bundestag eingeladen werde, um meine Lieder zu singen. Und wie die Streicher, Stricher und Streichler der Bankenmacht das ertragen.
Es wäre Ihnen zu gönnen.”

Hier nachzulesen: ...[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  08.10.2014   22:11   Leserkommentare (27)

Gut, dass sich eine Staatsanwältin um antischwule Gewalt kümmert

Im Gegensatz zu Henryk M. Broder finde ich Witze über Namen nicht lustig, und noch weniger lustig finde ich, sich über eine staatsanwaltliche Anlaufstelle für schwule Gewaltopfer zu mokieren. 422 Fälle von Gewalt gegen Homosexuelle wurden innerhalb eines Jahres Berlin angezeigt. Es sind vermutlich deutlich mehr, weil viele Opfer gar nicht erst zur Polizei gehen, wenn ihre Knochen heil geblieben sind. Wer, wie Broder, der Meinung ist, man solle sich lieber vermehrt um Eigentumsdelikte oder um Hütchenspieler kümmern, statt um zusammengeschlagene Schwule, hat ein ziemlich perverses Gerechtigkeitsempfinden. 

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  04.10.2014   00:17   Leserkommentare (6)

Wachstumskritik ist ein Luxusphänomen

Wachstumskritiker gleichen Restaurantkritikern. Man darf nicht hungrig sein, um sich auf die Mängel einer Speise zu konzentrieren. Deshalb findet man in den Slums von Mumbai und in kenianischen Dörfern wenige Wachstumskritiker, dafür umso mehr in deutschen Talkshows und evangelischen Akademien.

Auch denkt der Restaurantkritiker nur ungern daran, woher das Kalbsmedaillon stammt, das ihm nicht perfekt gebraten erscheint. Ein Tier wurde dafür getötet und zerteilt, ein ziemlich grober, hässlicher Vorgang. Ganz ähnlich wurde die materielle Sicherheit des Wachstumskritikers durch lärmende Maschinen geschaffen, und durch Menschen, die sich niemals in eine postmaterielle Podiumsdiskussion verirren würden.

Gerät das Wachstum einmal ernsthaft ins Stocken, sinken die Buchauflagen der Wachstumskritiker. Denn auch ihr feingeistiges...

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Kategorie(n): Klima-Debatte  Kultur  Wissen  Wirtschaft