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Beiträge von  

  26.01.2015   12:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Norden gegen den Süden. Und umgekehrt.

Hier aus aktuellem Anlass ein paar Bemerkungen über Nordsüdkonflikte. Sie müssen nichts bedeuten. Aber die Spannungen zwischen Berlin und Athen regen nun mal die Phantasie an.

Schließlich sind Nord-Süd-Konflikte uralt. Der dramatischste herrscht(e) zwischen Europa und Afrika. Die Folgen des Kolonialismus sind in dem Südkontinent nicht überwunden. Aber Afrika benutzt die Geschichte der nördlichen Unterdrückung längst als billige Ausrede für eigenes Versagen.

Auf dem amerikanischen Doppelkontinent gilt der nördliche Riese USA als böser Hauptschuldiger an den Miseren und an dem Versagen lateinamerikanischer, also südlicher Staaten. Die Vereinigten Staaten selber haben sich sogar einen fürchterlichen Bürgerkrieg geleistet, weil die südlichen Baumwoll- und Sklavenstaaten und die nördlichen Industrie- und Handelsstaaten...

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Kategorie(n): Inland 

  24.01.2015   04:00   Leserkommentare (3)

Schreiben, was ist

Als gelegentlicher Achse-Autor lese ich mit Verblüffung, dass in diesem von mir geschätzten Blog plötzlich eine Frage aufgetaucht ist, die in gebildeten Kreisen wohl so formuliert würde: Quo vadis, Achse? Ich habe auf diese Frage eine ganz persönliche Antwort. Sie hat damit zu tun, wie ich Journalismus gelernt habe. Es ist schon lange her, aber die erste Journalistenregel, die ich gelernt habe und die ich unverändert gut finde, geht so:

Schreib, was ist.

Also nochmal zum Mitschreiben: Schreib, was ist.

Nicht gelernt habe ich: Lieber Reporter, geh mit einem fertigen Weltbild los und schreib nicht, was ist, sondern schreib, was in dein Weltbild passt, und lass weg, was nicht rein passt.

Das wäre ja auch ein absurder Auftrag. Aber nicht so absurd, wie es scheint. Es gibt einen Journalismus, der die Fakten kräftig einfärbt,...

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Kategorie(n): Inland 

  13.01.2015   22:48   Leserkommentare (7)

Die Lösung des Klimastreits

Als blutiger Laie fragt man sich immer wieder, wie genau sich die weltanschauliche Wucht der Klima-Debatte erklärt. Die einen sagen: „Der Wandel ist gemessene Wissenschaft.“ Die anderen sagen: „Der Wandel ist gefühlte Religion.“ Wie kann das sein? Woher kommt diese verbissene Heftigkeit? Woher auf beiden Seiten die so feste Überzeugung, Recht zu haben? Und was stimmt denn nun? Oder konkreter: Wird Holland nun untergehen oder können wir auch in hundert Jahren noch Oude Genever am Amsterdamer Leidseplein genießen?

Ich habe – endlich – die Lösung gefunden.

Der Augsburger beziehungsweise Neusäßer Meteorologe Klaus Hager liefert sie in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen. Und es ist eine wunderbar einfache Lösung: Schuld sind die Thermometer. Die elektronischen Thermometer, die vor zwanzig Jahren...

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Kategorie(n): Klima-Debatte 

  13.01.2015   14:12   Leserkommentare (10)

Multikulti, leider tödlich

Als notorischer Anhänger des Multikulturalismus fühle ich besonders mit den Hinterbliebenen der drei Polizisten, die in Paris von islamistischen Killerkommandos ermordet wurden. Die drei, die mit einem sehr würdigen Staatsbegräbnis geehrt wurden, heißen Franck Brinsolaro, Ahmed Merabet und Clarissa Jean-Philippe. Franck war, was man einen Bio-Franzosen nennen kann. Ahmed war algerischer Herkunft und moslemischen Glaubens. Clarissa war eine junge Schwarze aus Martinique. Alle drei waren französische Polizisten, die sich für Recht und Ordnung in diesem freien, laizistischen Land einsetzten. So soll multikulturelles Zusammenleben sein. Dass sie dafür mit dem Leben bezahlt haben, gehört zu den bitteren Realitäten unserer Zeit.

Gehört der Islam zu Deutschland, wie nach Christian Wulff jetzt auch Angela Merkel sagt? Von mir aus....

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Kategorie(n): Ausland 

  08.01.2015   20:48   Leserkommentare (14)

Fünf Tipps eines alten Knaben

Das Wichtigste im Leben ist oft banal. So intellektuell vergnüglich es sein mag, um viele Ecken herum zu denken: Das Einfache schlägt im Zweifel das Verquaste. Heiner Geißler hat in einem Interview mit Focus Online ein paar einfache Sachen gesagt, mit denen er mir aus meiner einfachen Seele gesprochen hat.

Einfache Sache Nummer eins: In Deutschland darf jeder demonstrieren, wofür er will, auch wenn es der Regierung und den Religionen nicht passt.

Einfache Sache Nummer zwei: Es gibt keine Sonderrechte für den Islam.

Einfache Sache Nummer drei: Dschihadisten und Hassprediger müssen ausgewiesen oder strafrechtlich verfolgt werden.

Einfache Sache Nummer vier: Frauenverschleierung in der Öffentlichkeit muss als Diskriminierung verboten werden.

Einfache Sache Nummer fünf: Islamisches Recht darf in Deutschland nicht angewandt...

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Kategorie(n): Inland 

  07.01.2015   18:50   Leserkommentare (5)

Mörderische Unterwerfung

Michel Houellebecq beschreibt in seinem neuesten Roman „Unterwerfung“ ein Frankreich, das moslemisch regiert wird und sich entsprechend verändert. Die Unterwerfung, die Houellebecq in seinem ironischen, halbironischen oder gar nicht ironischen Roman schildert, ist ein altes, keineswegs frei erfundenes moslemisches Prinzip. Die Attentäter, die jetzt in Paris zwölf Leute umgebracht haben, wollen die Machtübernahme, die der Autor erst für das Jahr 2022 in Aussicht gestellt hat, offenbar zeitlich vorziehen. Wir müssen aber gar nicht auf eine moslemische Regierungsübernahme warten, um eine negative Veränderung unserer Gesellschaft zu erleben. Sie hat dank islamischer Fundamentalisten und Terroristen längst stattgefunden.

Jeder, der gelegentlich in ein Flugzeug steigt, spürt am eigenen Leibe, wie sehr die moslemische...

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Kategorie(n): Ausland 

  06.01.2015   22:57   Leserkommentare (2)

Afghanistan, zum Dritten!

In der Welt am Sonntag habe ich gelesen, dass schon Theodor Fontane über das „Trauerspiel Afghanistan“ geschrieben hat. Allerdings in Gedichtform, und Politiker haben ja meist keine Zeit, Gedichte zu lesen. Und wahrscheinlich lassen sie sich auch nicht gerne in Gedichtform beraten. Es gibt aber auch eine literarische Afghanistan-Warnung in Prosa. Sie ist in den sechziger Jahren erschienen. Der Warner heißt James Michener. Sein Roman „Karawanen in der Nacht“ („Caravans“) rät ebenfalls davon ab, sich am Hindukusch über Gebühr zu engagieren. Allerdings ist auch dieses Prosa-Stück nur fiction, und Politiker haben meist auch keine Zeit, sich mit Romankunst zu befassen oder sich von ihr beeinflussen zu lassen. Schade, sie würden sich manchen Ärger ersparen.

Beide, Fontane und Michener, greifen bei ihren Warnungen auf die...

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Kategorie(n): Ausland 

  03.01.2015   18:13   Leserkommentare (3)

Krieg der Hühnchen

Ich freue mich schon darauf, demnächst in Amerika wieder ein Chlorhühnchen zu essen. Es ist mal eine Abwechslung. Die deutschen Antibiotikahühnchen sind zwar auch lecker. Aber Gewohnheit erzeugt Langeweile.

Deshalb verstehe ich den deutschen Chlorhühnchenkrieg nicht. Die Hühnchenkrieger sind gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen, weil es den amerikanischen Chlorhühnchen erlaubt, zu uns ins Land der Antibiotikahühnchen zu flattern. Ich sage mir: Lass sie doch. So viel besser sind die Chlorhühnchen auch wieder nicht. Sie werden unser mit Antibiotika aufgemöbeltes Federvieh schon nicht verdrängen. Ich finde es sogar gut, dass ich eines Tages frei entscheiden kann, ob ich lieber ein Huhn esse, das zu Lebzeiten mit verschreibungspflichtigen Medikamenten vollgestopft, oder nach der Schlachtung in übel riechendes Chlor...

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Kategorie(n): Ausland