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29.01.2012   18:38

Beobachtet die Linke nicht nur, durchschaut sie!

Lange hatten wir nichts gehört von der Linken und das war auch gut so. Vorstandsquerelen, Fraktionskämpfe, Antisemiten in der Bundestagsfraktion, Auftritte bei linksextremistischen Konferenzen, das wurde irgendwann langweilig. Auch Galionsfigur Gregor Gysi, der schon länger den Kopf der SED-PDS-Linken gibt, als Erich Honecker die DDR regiert hat, ist längst nicht mehr so interessant wie früher. Selbst die gekonnt lancierte Lovestory von Oskar und der Betonkommunistin Sarah war nur wenige Tage in den Medien.  Die Umfragewerte rutschten nach unten, der Mitgliederschwund verstärkte sich, ganze Stadtratsfraktionen traten geschlossen zu den Piraten über.
Da musste dringend eine Medienkampagne her, um die sich nach Aufmerksamkeit sehnenden Linken wieder ins Licht der Scheinwerfer zu rücken.
Die rettende Idee war, etwas zu skandalisieren, was der Linken seit 2009 durch die Beantwortung ihrer Anfrage durch die Bundesregierung bekannt war, dass 27 Abgeordnete ihrer Bundestagsfraktion vom Verfassungsschutz beobachtet werden.
Vergeblich hatten Bodo …

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24.01.2012   14:40

Auf Achgut-TV: Das System - ein Film, den man gesehen haben muss

"Stasi in die Produktion!” Als die friedlichen Revolutionäre des Jahres 89 mit dieser Forderung auf die Straße gingen, hatten sie nicht im Sinn, dass ehemalige Stasi-Aktivisten im vereinten Deutschland Schlüsselpositionen in der Wirtschaft einnehmen sollten. Aber genau das ist geschehen, wie der gut recherchierte Film “Das System” zeigt, den ich hier schon mal für die Achse besprochen habe. Er wird nur in kleinen Programmkinos gezeigt und wird bald wieder aus dem Angebot verschwinden. Nicht verpassen!!! Der Trailer zum Film hier auf Achgut.tv

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20.01.2012   13:22

Nachtrag

Hier der Trailer für “Das System”

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20.01.2012   13:12

Das System - Stasi und Wirtschaft heute

Das ist der beste deutsche Film seit „Das Leben der Anderen“. Die Presse verteilte Höchstnoten für das Regiedebüt von Marc Bauder. Der jugendliche Hauptdarsteller Jacob Matschenz , der männliche Nebendarsteller Bernhard Schütt, die Kamerafrau Daniela Knapp wurden für den Deutschen Filmpreis nominiert. Dennoch wird der Film, den man mit Fug und Recht einen Politthriller nennen kann, bisher nur in wenigen Studiokinos gezeigt. Nichts deutet darauf hin, dass sich dies noch ändert.
Offensichtlich liegt das am äußerst brisanten Filmstoff. Es geht darum, dass die DDR-Vergangenheit bis heute auf unheimliche Weise lebendig ist.
Mike, ein junger Mann, Anfang zwanzig, der mit seiner verwitweten Mutter in einer Rostocker Plattenbausiedlung lebt und dabei ist, sich zum Kleinkriminellen zu entwickeln, bricht eines nachts in das Haus des Wirtschaftsbosses Konrad Böhm ein und wird ertappt. Der Mann erkennt ihn als Sohn seines verstorbenen Freundes und …

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19.01.2012   16:46

Marx und Engels auf den Sozialistenfriedhof!

Nachdem die Berliner CDU sich nicht an das Thema herangewagt hat, ist nun Verkehrsminister Peter Ramsauer in die Offensive gegangen. Er hat vorgeschlagen, das Denkmal von Marx und Engels, das jahrelang ebenso unbeachtet wie unpassend in der Grünanlage zwischen Schloss-, und Alexanderplatz stand, nach Beendigung der Bauarbeiten nicht wieder am alten Ort aufzustellen, sondern auf den Sozialistenfriedhof in Friedrichsfelde zu bringen. Natürlich gab es bei den Linken die üblichen Abwehrreflexe. Kulturstaatsekretär André Schmitz (SPD) glaubt darauf hinweisen zu müssen, Geschichte ließe sich nicht entsorgen. Stadtentwicklungssenator Müller (SPD) sekundiert etwas einfallslos, Ramsauers Vorschlag wäre „geschichtsvergessen“. Und natürlich tönt die Linke in Person ihres Fraktionsvorsitzenden Wolf, seine Partei werde „solchen geschichtslosen Phantasien entschiedenen Widerstand entgegensetzen.“ Um zu demonstrieren, dass sich der Widerstand auch lohnt, versteigt sich Wolf zu der Behauptung, das „Marx-Engels-Forum mit Denkmal gehört zur Stadtmitte wie das Rote Rathaus und der Fernsehturm.“ Wirklich?
Während das Rote Rathaus schon …

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16.01.2012   16:00

Hinterm Horizont

Es ist inzwischen das am längsten gespielte Musical in Berlin. „Hinterm Horizont“, Udo Lindenbergs Liebesgeschichte mit einem Mädchen aus Ostberlin. Anfangs waren alle skeptisch: die Produzenten, sogar der Drehbuchautor Thomas Brussig. Geben Udos Songs genug Stoff für ein Musical her? Interessiert sich überhaupt jemand für diese Geschichte? Werden die Darsteller, allesamt keine ausgebildeten Musical- Akteure, das alles bewältigen? Dreimal ja. Im Publikum sitzen jede Menge junge Leute, es kommen sogar ganze Schulklassen. Die Akteure sind unbekümmert und machen durch ihren vollen Einsatz kleinere Unregelmäßigkeiten wett. Wer es noch nicht gesehen hat, sollte unbedingt hingehen.
Die Geschichte beginnt mit Aufnahmen vom Mauerbau, die jeden Zuschauer in Bann schlagen. Spätere Einblendungen zeigen das ganze irrsinnige Ausmaß des Todesstreifens in der geteilten Stadt. Am Ende habe nicht nur ich Tränen in den Augen bei den Bildern vom Mauerfall. Dazwischen liegen drei unterhaltsame, bildende …

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13.01.2012   13:19

Gesinnungsschnüffelei im Netz

Heute bekam ich eine Mail von einem „Politblogger“, der mir und anderen „Sehr geehrten Damen und Herren“ mitteilte, dass zu seinem „Befremden“, zu meinen Facebookfreunden auch Mitglieder der „ultrarechten“ Partei die „Freiheit“ gehörten.
Es folgten dann einige „Hinweise“, die immer wieder auf dieselbe „Politblogger“- Seite führten, denen man u.a. entnehmen konnte, dass besagter „Politblogger“ die von ihm beanstandeten Personen auch angezeigt hatte. Auch würden Verfassungsschutzorgane „prüfen“, wahrscheinlich auf Betreiben desselben „Politbloggers“ hin, ob sich die Mitglieder der „Freiheit“ verfassungsfeindlich verhielten. Als Beleg wurde unter Anderem folgende Passage angeführt:

„Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland muss [...] alle islamischen Verbände unmissverständlich und unverzüglich dazu auffordern, sich sofort und für alle Zeiten gültig vom weltlichen Machtanspruch, von der Intoleranz, von der Gewalt und der Tötungsbereitschaft zu verabschieden. Außerdem unbefristet auf die Scharia, das islamische Rechtssystem, zu verzichten. Und verbindlich zu erklären, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, die …

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10.01.2012   14:05

Ja, Gauck

Hannes Stein hat die Frage aufgeworfen, ob Joachim Gauck wirklich geeignet sei, Bundespräsident zu werden, weil er die Beschäftigung von ehemaligen Stasioffizieren zur Erschließung des Stasiaktenbestands für notwendig gehalten hat. Ich wage es bis heute nicht zu beurteilen, ob die Akten ohne die Hilfe der Stasioffiziere genauso schnell erschlossen worden wären. Auf jeden Fall war es ein Fehler, ihre Anstellung in dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln. Da war ich mit Jürgen Fuchs einer Meinung. Für mich ist aber entscheidend, dass ohne das Geschick und die Persönlichkeit Gaucks die Bemühungen, die Stasiunterlagenbehörde ganz schnell wieder dicht zu machen, erfolgreich gewesen wären. An der Spitze der Bewegung stand damals der Bundeskanzler Helmut Kohl, der verkündete, die Stasiakten am liebsten verbrennen zu wollen.
Meine Argumente für die Wahl von Joachim Gauck sind heute noch so aktuell, wie vor zwei Jahren:

Ein Kandidat der Bürger

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