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Beiträge von  

  04.03.2015   09:22   Leserkommentare (im Wartemodus)

Pelzig hält sich. Im Zweiten Doofen Fernsehen

Kabarettisten, die ihren Dialekt zur komikbildenden Grundversorgung einsetzen, sind meist nicht die hellsten Kerzen auf der Satiretorte. Jürgen Becker, der krachkölsche Jung vom Dienst, stellt das seit drei Jahrzehnten unter Beweis. Gerhard Polt bildet eine Ausnahme; er beherrscht das Schwedische tatsächlich besser als das Hochdeutsche. Dieter Hildebrandt dagegen ging nie an der Mundartkrücke. Dieter Nuhr und Vince Ebert kommen ebenfalls ohne Idiomgebrabbel aus. Ein gewisser Pelzig, der gelegentlich zur Nachtstunde ein überschaubares ZDF-Publikum bespaßt, legt sogar noch einen drauf. Ausstaffiert mit Janker, Spießerhütchen und Karohemd, möchte er signalisieren: Ich bin Bayer, aber nicht blöd! Wer hätte das gedacht?

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Kategorie(n): Kultur 

  02.03.2015   10:02   Leserkommentare (1)

Windkraft? Nej tak

“Das Schicksal des jütländischen Nerzzüchters machte landesweit Schlagzeilen und beschäftigte sogar das Parlament in Kopenhagen. Und seitdem hat die Energiewende ein Problem, wie Jan Hylleberg eingesteht, der Vorstandschef des Verbandes der dänischen Windindustrie: ‘Ein Großteil der dänischen Kommunen hat die Pläne für neue Windparks auf Eis gelegt, bis die staatliche Untersuchung über die Gesundheitsprobleme durch Infraschall abgeschlossen ist.’”
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  26.02.2015   09:57   Leserkommentare (3)

Frank Schulz und die Hölle der Kreuzfahrt

Was wirklich angesagt ist bei Mode, Literatur, Film oder Reisen, kann man in gegen den Strich gebürsteten Bestenlisten, exklusiv verbreiteten Debattenmagazinen oder Internet-Feuilletons nachschlagen. Erkenntnisfördernder ist der Blick auf das, was abgesagt ist. Der Laubbläser zum Beispiel, ein Hassobjekt des Juste Milieu. SUVs sind ebenfalls megaout. Wer bei besseren Sommerpartys in einem dieser blechernen Breitärsche aufkreuzt, kann auch gleich ein Schmunzelbüchlein von Ildikó von Kürthy als Gastgeschenk überreichen. Definitely not zeitgeisty.

Und dann ist da noch die Kreuzfahrt. Geht schon gar nicht.

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Kategorie(n): Kultur 

  19.02.2015   13:30   Leserkommentare (2)

Fifty ways to beat your lover

Klar, Blümchensex ist auch keine Lösung. War er noch nie. Rammeln ist ja nicht bloß ein Männersport. Ein gutes Sexleben erteilt sich auch schon mal ein robustes Mandat. Aber, hallo! Ich rede jetzt vom Hetero-GV, der hier und dort noch ausgeübt wird. Was Schwule in ihrer Mehrheit mögen, weiß ich nicht. Wie es bei Lesben zugeht, interessiert mich nicht. Ganz zu schweigen von den fünfzig anderen Genders, die es noch geben soll.

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Kategorie(n): Kultur 

  16.02.2015   15:48   Leserkommentare (im Wartemodus)

Was den NDR mit Astro-TV verbindet

Camoufliert als „Esoterik-Clown Pjotr Wasabi“ mischte ein Aktionist neulich eine Show bei „Astro TV“ auf. Der Okkultsender „hat sich auf das Geschäft mit der Not verzweifelter Menschen spezialisiert“, schreibt „stern.de“, was so nicht ganz zutrifft. Vielmehr sind die meisten Zuschauer, die sich von Pendelschwingern, Tarotkartenlegern und Engelkontaktierern telefongebührenpflichtig abzocken lassen, nicht verzweifelt, eher verblödet. Auf jeden Fall veranstaltete der vorgebliche Clown (in Wahrheit Mitglied der Berliner Gruppe „Peng Collective“) in der Livesendung allerhand Ulk, um in einem günstigen Moment zu rufen: „Wir finden, Astro TV sollte die Sendelizenz entzogen werden, denn das, was hier stattfindet, ist Betrug.“

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Kategorie(n): Kultur 

  12.02.2015   21:07   Leserkommentare (im Wartemodus)

Best of Berlinale

Der Theater- und Filmregisseur Leander Haußmann, auch gern-mal-Darsteller in Werken seiner Kollegen, ist nicht Jedermannsliebling, was ihn ehrt. Seine filmische Umsetzung von Sven Regeners Kreuzbergglosse „Herr Lehmann“ hat jedenfalls mir gefallen. Um „Sonnenallee“, sein größter Publikumserfolg, wirklich verstehen zu können, muss man wohl Ossi sein. Als solcher wurde Haußmann geboren (1959 in der DDR-Vorzeigefachwerkidylle Quedlingburg). Aber das Multitalent Haußmann kann noch mehr, nämlich elegantgiftig schreiben. Der folgende Artikel aus der „Welt“ zum ewigen Berlinaleblödsinn erinnerte mich an einen wunderbaren, leider verschollenen Text der frühen Siebziger („Eine ruhige Messe“) über den Frankfurter Buchmessestadl. Verfasst von einer damals sehr blonden, kurzzeitig zum literarischen Frolleinwunder...

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Kategorie(n): Kultur 

  09.02.2015   21:34   Leserkommentare (2)

„Ich breche das Interview jetzt ab. Eindeutig.“

Achse-Leser haben über den Mythos „Gesunde Ernährung“ nicht viel Nachholbedarf - Udo Pollmer, Michael Miersch und anderen sei Dank. Eine Revue von „Spiegel TV“ über „Die essgestörte Republik“, deren Profiteure und die braunen Wurzeln des deutschen Veggiewahns ist dennoch sehenswert. Erstens, weil sie lustig rüberkommt. Zweitens, weil sie (ab 13:50 m) wunderbar aufzeigt, wie eine deutsche Grünen-Frau im Europaparlament das Flattern kriegt, wenn sie mit simplen Fragen zur grünen Anti-TTIP-Kampagne („Chlorhühnchen“) auf den Grill gelegt wird.
http://www.spiegel.tv/filme/magazin-vom-08022015

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Kategorie(n): Kultur 

  08.02.2015   17:45   Leserkommentare (im Wartemodus)

Auch der Greiner gehört zur „Zeit“

„Für die Kulturrelativisten ist der Islam ein ähnliches Übel wie das Christentum. Dieses kennen sie, jenen kaum. Deshalb schien ihnen eine Weile lang die muslimische Einwanderung nach Westeuropa als belebendes, die hiesigen Verhältnisse angenehm aufmischendes Element. Multikulturelle Welt! Endlich Schluss mit dem dumpfen Teutonentum! Dass dies ein Irrtum war, dringt allmählich sogar in die Köpfe der Ideologen. Immer mehr zeigt der Islam jene kriegerische Seite, die von Beginn an eines seiner Merkmale war. Das Schreckensbild einer ‚Islamisierung’ mag zwar für Dresden absurd erscheinen, doch jede Tagesschau zeigt, dass es sie gibt.“
http://www.zeit.de/2015/04/islam-christentum-konflikt-kultur/komplettansicht

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Kategorie(n): Kultur