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Beiträge von  

  24.06.2015   00:16   Leserkommentare (4)

Die „Zeit“ trauert. Um einen Gotteskrieger

Gero von Randow ist langjähriger Redakteur der Wochenschrift „Die Zeit“. In dieser Position muss man nicht zwingend einen an der Waffel haben. Aber es hilft. Etwa, wenn man einem tunesischen Möchtegern-Killer, den syrische Killer ausknipsten, was zeittypisch Nachdenkliches hinterherrufen möchte. Hier kommt von Randows Traueranzeige:
http://www.zeit.de/2015/25/nachruf-zied-kanoun-dschihadist

Wer sich über das Stück des Todenhöfer-Klons erregt, der seine journalistische Laufbahn beim westdeutschen, von der DDR finanzierten Jugendmagazin „elan“ begann und später als „Weingourmet“ auffällig wurde – bitte mal runterkommen. In zahlreichen Leserkommentaren auf „Zeit online“ wurde dazu bereits alles gesagt. Sogar auf Akademisch.

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Kategorie(n): Kultur 

  16.06.2015   11:15   Leserkommentare (8)

Bitte keine Diskriminierung

Unschöne Sache, die unsere Lieblingsnachrichtentante dpa jüngst vermeldete: „Bei zwei brutalen Raubüberfällen in Celle sind fünf Unbekannte mit Gewalt in die Wohnungen ihrer Opfer eingedrungen und haben sie mit Schlägen, Tritten, Reizgas und Stichen traktiert. Zunächst klingelten und klopften die fünf in der Nacht zum Sonntag bei einem 22-Jährigen, teilte die Polizei mit. Als er öffnete, wurde er mit körperlicher Gewalt und Reizgas angegangen und in den Bauch gestochen. Auch seine Frau, die mit einem Kleinkind in der Wohnung war, wurde getreten. Die Täter erbeuteten einen Laptop und eine Playstation. Der 22-Jährige kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus.“

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  09.06.2015   23:13   Leserkommentare (im Wartemodus)

Energiewende schafft Jobs. Im Jobcenter

Tausende in der IG Metall organisierte Jecken, die habituell rot, grün oder sogar mal schwarz wählen, haben gestern einen pfeifenden Umzug gegen die Energiewende organisiert („Standort D stärken – Margenwahn stoppen“). Wegen der von rot, grün und schwarz gestützten Idee, Deutschland von den Gesetzen der Physik zu befreien und bei der Stromerzeugung ganz auf „Erneuerbare“ zu setzen, fallen allein am Standpunkt D demnächst 2200 Arbeitsplätze weg. Denn der Siemens-Konzern wird die besten Gasturbinen der Welt am Standort D nicht mehr los.

Natürlich machen die Metaller-Pfeifen dafür nicht die rotgrünschwarzen Partisanen der verteuerbaren Energien verantwortlich. Sondern ihren Arbeitgeber, der nichts lieber täte als Turbinen zu liefern, die schon bald dringend benötigt werden. Derlei ökonomische Ignoranz hat...

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  03.06.2015   22:12   Leserkommentare (3)

Fifa-Skandal: Was wusste Merkel?

Also sprach der große Clint Eastwood, 85, in einem Film der „Dirty Harry“-Reihe: „Wenn die richtigen Leute getroffen werden, ist gegen den Gebrauch der Waffe nichts einzuwenden.“ Derlei Sentenzen erregten vor Jahrzehnten linke Filmkritiker, Letzteres natürlich ein Pleonasmus. Der Spruch passt aktuell ganz gut zu den Aktionen der US-Justiz gegen die Fifa-Mafia. Aber, hallo! Muss es nicht korrekterweise heißen, gegen die „angebliche Fifa-Mafia“? Knallhart bewiesen ist da noch nicht sehr viel. Und wie sind die Amis denn an die Daten – die angeblichen Daten – rangekommen, mit denen sie die (angeblichen) Fifa-Paten grillen möchten? Doch wohl auch mit dubiosen, wenn nicht gar illegalen Methoden. Telefonate abhören, E-Mail-Konten knacken, observieren, Bewegungsprofile anfertigen, Gespräche belauschen. Und das soll vom FBI bewerkstelligt worden sein, welches sich eher selten mit Ruhm bekleckert? Liegt es nicht nahe, dass dabei auch die NSA ihre Finger im Spiel hatte? Womöglich mit Unterstützung deutscher Dienste? Was hat Merkel gewusst?

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Kategorie(n): Kultur 

  25.05.2015   12:44   Leserkommentare (6)

Mehr Geld für Gottschalk & Co!

Riesenwirbel um Thomas Gottschalk. Der im deutschsprachigen Fernsehempfangsgebiet weltberühmte Quatschtitan soll, wie Investigativmedien berichten, vor Jahren ziemlich viel Geld von der ARD für eine auf 144 Folgen projektierte Vorabendunterhaltungsreihe kassiert haben, die wegen mieser Quoten rasch beerdigt wurde. Ferner habe er 400 000 Euro für zwei Abendshows kassiert, die gnädigerweise gar nicht erst produziert wurden. „Millionen fürs Däumchendrehen“, echauffierte sich die „Süddeutsche Zeitung“. Auch in anderen Publikationen, die diesen vergleichsweise minderschweren Fall von Demokratieabgabeverschwendung über die Pfingsttage zu skandalisieren trachteten, wurden Gottschalk als Abzocker und der WDR als finanzieller Vollpfosten gebrandmarkt.

Was war wirklich passiert?

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Kategorie(n): Kultur 

  21.05.2015   10:02   Leserkommentare (im Wartemodus)

Mahlzeit

„Bei den Hochgestellten gilt das Reden vom Essen als niedrig. Das kommt: sie haben schon gegessen“. Schrieb Bert Brecht zu einer Zeit, da die Nahrungsversorgung für viele prekär war. Heute ist es umgekehrt. Die Masse futtert mit stillem Behagen, was Aldi und Lidl hergeben (in der Regel durchaus kein Dreck, wie die „Stiftung Warentest“ immer wieder feststellt). Dagegen quasseln wohlstandsverwahrloste Mittelschichtler sich den Mund darüber fusselig, was alles man nicht essen dürfen sollte. Wem beim degoutanten Gedöns um „gute Ernährung“ schlecht wird, findet hier eine Feder zwecks Erleichterung:
http://www.faz.net/aktuell/stil/essen-trinken/gesundheits-und-food-blogger-und-der-ernaehrungsirrsinn-13599281.html

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Kategorie(n): Kultur 

  14.05.2015   13:18   Leserkommentare (1)

Umweltschutz aus der Tube

Sie wollen irgendwelches Zeug verhökern, das die Welt nicht braucht? Zum Beispiel vom „Bund“ zertifizierte Öko-Weihnachtsbäume? Jeans aus Bio-Baumwolle, die man für sechs Euro im Monat mieten kann? Oder Fressalien, die nicht unbedingt gut schmecken müssen, auf jeden Fall aber „aus der Region“ stammen sollten? Schreiben Sie in dicken Lettern „Umweltschutz!“ drüber. Und schwupps, sind Sie den Plunder los.

Der Dreh klappt inzwischen sogar mit Produkten, die ungefähr so umweltschonend hergestellt werden wie Leiterplatten von Smartphones.

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Kategorie(n): Kultur 

  08.05.2015   09:51   Leserkommentare (5)

No fear! Der Spiegel macht sich Mut

Wenn die Kacke dampft, weil immer mehr Kunden Tschüss sagen, greifen Firmen in die Kasse und fahren Image-Kampagnen. Die sollen Abtrünnige zurückholen und Wankelmütige bei der Stange halten. „Keine Angst vor der Wahrheit“ heißt der Anzeigen-Claim des gedruckten „Spiegel“. Jetzt gibt es davon eine Video-Version, welche die qualitätsschurnalistischen Anstrengungen der gesamten Spiegel-Gruppe würdigt.

A must see. Besser als Böhmermann.

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Kategorie(n): Kultur