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20.05.2013 13:26
Frontbegradigung II
=Bisher kamen Studien über den weltweiten Eisverlust der Gletscher zu unterschiedlichen Befunden. Meist übertrugen Forscher darin Messungen von einzelnen, leicht zugänglichen Gletschern auf größere Regionen. Doch die gemessenen Daten überschätzten offenbar den Eisschwund in den Kernzonen großer vergletscherter Gebiete.=
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article116306079/Gletscherschmelze-wird-teilweise-ueberschaetzt.html
20.05.2013 11:40
Frontbegradigung
=Einer neuen Studie zufolge wird die globale Erwärmung in den nächsten Jahrzehnten nicht so schnell ablaufen wie bisher befürchtet. Ergebnisse einer entsprechenden Untersuchung wurden jetzt in der Zeitschrift “Nature Geoscience” vorgestellt. “Die extremsten Erderwärmungs-Szenarien, die in Klimamodellen für die nächsten 50 bis 100 Jahre berechnet wurden, sind damit weniger wahrscheinlich”, heißt es in einer Einschätzung der Universität Oxford über die Untersuchung.=
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/neue-studie-klimaerwaermung-langsamer-als-erwartet-a-900784.html
17.05.2013 14:44
Morde im Minutentakt. Der Krimi als Kampfmittel
Wie viele unnatürliche Todesfälle haben Sie, lieber Leser, mit eigenen Augen erlebt? Ich wette, die allermeisten Deutschen haben kein einziges Verkehrsopfer gesehen, geschweige denn einen Ermordeten. Was wir aber täglich erleben, ist eine Orgie aus fiktivem Mord und Totschlag, im Fernsehen und zwischen Buchdeckeln. Der Krimi ist das mit weitem Anstand führende Genre der Fernsehunterhaltung, wie ein Blick in die Programmzeitschriften zeigt. Führend bei der Zahl der Filmproduktionen und bei den Einschaltquoten. Der Klassiker „Tatort“ knackt inzwischen mit einzelnen Folgen, etwa denen aus Münster, die 12-Millionen-Marke. Er ist heute, da „Wetten dass…“ im Wachkoma liegt, das „letzte TV-Lagerfeuer“, wie Medienexperten es nennen.
…16.05.2013 19:15
Wunder gibt es immer wieder
...zum Beispiel, wenn die NDR-Satiresendung “Extra 3” mal die Investigativbolzen von “Panorama” u.ä. in drei Minuten zu Bett bringt:
http://www.ndr.de/fernsehen/extra5367.html
15.05.2013 13:16
Ein Bild lügt mehr als tausend Worte
=In the context of the Arab-Israeli conflict, manipulating photos to create a dramatic perception goes far beyond a simple touch up of a nature scene or the removal of red eye from a family portrait. Images are, arguably, more powerful than any headline or text in an article and leave a deep and lasting impression.
When it comes to reporting of Israel, those impressions are important in how the world views the country.
The World Press Photo Association should immediately revoke Paul Hansen’s award and demonstrate that unethical and unprofessional photography is unacceptable.=
http://honestreporting.com/exposed-award-winning-gaza-image-was-photoshopped/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Backspin+(Backspin)
Siehe auch:
03.05.2013 12:32
Vom Kuscheln mit Krähen
Vor 13 Jahren traf ich für einen „Stern“-Artikel über Naturschutzkapriolen einen Falkner. Er hatte den Auftrag, Saatkrähen in Bad Oldesloe zu vergrämen, die es sich in den Bäumen des Kurparks der ostholsteinischen Kleinstadt kommod gemacht hatten. Die Vögel begannen damals, vor allem Kleinstädte zu erobern, sie zu beschallen und nach Kräften voll zu kacken. An lauschigen Plätzen wie Oldesloe fühlen sich die Krächzer besonders wohl. Da sie sommers, wenn Menschen gerne bei offenem Fenster schlafen, mit dem allerersten Licht zu krakeelen beginnen, sind sie nicht wirklich populär. Frischluftfreunde wünschen ihnen die Vogelgrippe an den Hals. Wahlweise eine Ladung Schrot.
…03.05.2013 00:49
Vatis Argumente
Die aktuelle Steuererhöhungs- und Umverteilungsbebatte von Steinbrück & den Grünen wurde doch schon mal geführt:
„When you ain’t got nothing, you got nothing to lose“ (Bob Dylan, „Like a Rolling Stone“, 1965)
Andererseits:
„But take your time, think a lot, why think of everything you’ve got, for you will still be here tomorrow but you dreams may not“ (Cat Stevens als Vater, „Father and Son“, 1970)
30.04.2013 00:09
Die Helfer der Beate Z.
Welche Rolle Beate Z. bei der Mordserie der NSU spielte und wie es genau zu den Taten kam, wer dem Trio dabei vielleicht half oder auch nicht, ist inzwischen wurscht. Es geht nur noch um eines: wer kriegt einen Stammplatz im Gerichtssaal? Qualitätsmedien wie die „taz“, welche die Neuvergabe der Plätze für die deutsche und türkische Journaille erst vehement eingefordert hatten und nun – Mist aber auch - bei der Auslosung leer ausgingen, erwägen eine Klage gegen das Procedere, welches sie selber mit moralischem Donner erzwangen.
Das ist so jeck, man glaubt es nicht. Ein Anwalt der Z., der was drauf hätte, müsste das Verfahren mit formaljuristischen Einwänden schon deshalb erstmal kippen können, weil das Ausmaß der Vorverurteilung im Fall der „Nazibraut“ („Bild“ u.v.a.) und das Gerangel um die besten Plätze beim


