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  27.09.2014   11:52   Leserkommentare (2)

Udo Jürgens, 80

1970 war das Jahr, in dem sich die Beatles trennten und Elvis anfing, fett zu werden. Die Doors hatten ihre besten Zeiten hinter, Joe Cocker die seinen vor sich. Die anfangs heftig bekreischten Searchers waren längst Geschichte, auch viele andere Beat-Gruppen und Solo-Acts, welche seit den frühen Sechzigern den Musikmarkt aufgemischt hatten, etwa die Small Faces. In jenem Jahr klebten an den Litfaßsäulen der Bundesrepublik Plakate für die Konzerttournee „Udo ´70“, Nachname erübrigte sich. Es gab nur einen Udo. Jeder kannte seine Hits. „Warum nur, warum?“ „17 Jahr’, blondes Haar.“ „Mercie, Chérie.“ Aber, lag das nicht vier, fünf Jahre oder länger zurück, in grauer Schnulzenvergangenheit? Udo ´70? Was haben wir gelacht!

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Kategorie(n): Kultur 

  25.09.2014   18:31   Leserkommentare (4)

Spaß mit Sven Plöger

Wie das Wetter in zehn Tagen sein wird? Kann er nicht so genau sagen. Aber wie’ s damit am 7. August 2050 ausschaut, das weiß er umso besser. Sehen Sie den unvergleichlichen Weather Man der ARD, den Frosch mit der Kristallkugel:
http://www.zoomin.tv/site/video.cfm/lang/de-de/video/587608/refcat//Ueberschwemmungen-und-Duerre-Das-Wetter-im-Jahr-2050

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Kategorie(n): Satire 

  24.09.2014   11:19   Leserkommentare (5)

Wo Franz Josef Wagner recht hat

Das anfänglich ganz originelle „Tatort“-Format aus Münster ist längst ausgelutscht, sein Jokus vorhersehbar wie ein Mario Barth-Auftritt. Das schert die ARD nicht, im Gegenteil. Weil Boerne und Thiel Traumquoten bringen, lässt die Anstalt am Dienstagabend auch noch einen seriellen Krimischwank aus der Eifel los. „Bild“-Kolumnist Franz Josef Wagner wird mitunter als Gossen-Goethe apostrophiert, ist aber eher ein Matussek für Hauptschulabbrecher. Wagner hat den metastasierenden Mordsklamauk jüngst wie folgt gebasht: „Ich mag keine Schmunzelkrimis. Ich mag sie so wenig, wie ich Krokodile esse. Ich will nicht lachen, ich will Gänsehaut.“ Alter Zeilenschinderhannes! Dafür haben Sie bei mir einen Feldstein im Brett.

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Kategorie(n): Kultur 

  18.09.2014   11:34   Leserkommentare (9)

Neues Kinderspiel: Lustiges Windräderzählen

Um jahrhundertealte Kulturlandschaften ästhetisch zu ruinieren, und zwar zügig, dazu braucht es robuste Mandate. Das EEG, vor allem, sowie die mittels der EEG-Milliardensubventionen alimentierte Windradindustrie, welche bestens mit Politik und Medien vernetzt ist. Es braucht allerdings auch Bürger, die klaglos oder billigend in Kauf nehmen, dass ihr Land mit Riesenspargeln von derzeit 186 Meter Höhe (demnächst geht’s weiter himmelwärts) zugestellt wird. Da liegt manches im Argen. Vielerorts haben sich Widerstandsnester gebildet, sogar beim NABU. Immer mehr Bürger votieren gegen Rotorenterror und Stromtrassenmonster, schreiben wütende Leserbriefe, ziehen vor Gericht. Manche wählen gar die AfD. Was ist zu tun?

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Kategorie(n): Kultur  Bunte Welt 

  16.09.2014   10:38   Leserkommentare (1)

Lieber Bond als Kleber

Nur wer die letzten 52 Jahre in Nordkorea oder auf dem Mars verbracht hat, kennt ihn nicht. James Bond heißt der Mann, und man benötigt schon einen leistungsstarken Rechner, um festzustellen, wie oft seine Abenteuer auf ARD, ZDF, RTL, Sat1, Pro7 und einem Dutzend anderer Sender bereits wiederholt wurden. Als Programmfüller taugt die Serie immer. Deshalb zeigt das ZDF, das schon im Vorjahr eine geballte Bond-Dröhnung gesendet hatte, ab dem 15. September 2014 erneut „eine James-Bond-Reihe, wie es sie in dieser Form noch nicht gegeben hat“ (ZDF). Sie umfasst stolze 17 Filme. So sieht öffentlich-rechtliche Grundversorgung aus: Demokratieabgabe kassieren und olle Kamellen abnudeln. Andererseits, möglicherweise erspart uns das die eine oder andere Krimiquarkschnitte à la Dominik Graf. Oder Kuschel-Interviews von Claus Kleber mit...

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Kategorie(n): Kultur 

  08.09.2014   16:16   Leserkommentare (4)

Siegfried Lenz und die windradfreie Zone

„Die Flut ist pünktlich“ heißt eine kleine Erzählung von Siegfried Lenz aus dem Jahre 1953. Das ZDF hat sie verfilmt, weil das ZDF alles von Lenz verfilmt, was die ARD noch nicht verfilmt hat. Dereinst wird das Zweite mutmaßlich auch die Einkaufszettel des Altmeisters verfilmen, sollten sich im Nachlass welche finden. Der Film „Die Flut war pünktlich“ ist wieder mal ein schwer auf Herz und Hirn drückendes Produkt aus dem öffentlich-rechtlichen Tragödienstadl geworden, in dem Schuld und Sühne wabern wie Nebelbänke an der Waterkant. Schwerstblütige Dialoge wechseln sich mit bedeutungshochschwangeren Blicken und Gesten ab; alles ist grimmepreisverdächtig auf Kammerspiel gemollt und per HIV-Problematik à jour genordet. Dunkel klimpert das Klavier zu Sätzen für die Ewigkeit: „Es gab da diese Frau.“ – „Ich hatte Angst, dich zu verlieren“. Aber die Landschaftsbilder! Zum Niederknien. Wie die Wiederholung des Films auf ZDFneo gestern Abend erneut zeigte.

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Kategorie(n): Kultur 

  06.09.2014   13:55   Leserkommentare (6)

Wenn die Schollen Trauer tragen

Okay, es war mein Fehler. Ich hätte wissen müssen: Wenn Staatsfunker wie die vom NDR eine Einrichtung wie das Ozeaneum in Stralsund verdächtig oft bejubeln, dann muss an Letzterem was faul sein. Hat mich 16 Euro Eintritt gekostet, diese Wahrscheinlichkeit prompt bewiesen zu bekommen. Der 2008 unter großem Brimborium eröffnete Bau („Norddeutschlands größter Museumsneubau“) ist architektonisch licht und luftig, inhaltlich aber untermittelprächtig, verglichen mit Meeresmuseen in Frankreich oder England. Da gibt es zu viel Präpariertes, Ausgestopftes, Ausgestelltes, zu wenig Lebendiges, sinnlich Erfassbares. Und viel zu viel ideologischen Müll.

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

  03.09.2014   09:34   Leserkommentare (1)

Die grüne Revolution entlässt ihre Kinder

Traurig, traurig: Da hat einer viele Jahre lang alles ökokorrekt gemacht: Bio-Gemüse und Bio-Kartoffeln angebaut, einen Bio-Hofladen aufgebaut, eine Reitschule für bioaffine Mädels eröffnet, mutmaßlich immer brav die Biopartei gewählt – und dann kommen Biomaisbauern mit dicken Brieftaschen daher und machen alles kaputt. Schuld ist das Gesetz über die „Erneuerbaren Energien“, dämmert es dem Verlierer jetzt. Seine Ehefrau glaubt tapfer: Das können unsere Grünen nicht gewollt haben! Lesen Sie das Drama eines richtigen Biolebens im falschen:
http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/biogas-kostet-biobauern-die-existenz-id7509466.html

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Kategorie(n): Wirtschaft