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17.05.2013   00:18

Irans fünfte Kolonne

Das Shia-Forum.de tritt als eine religiöse Vereinigung auf und verbreitet alle religiösen und politischen Mythen der totalitären Herrscher im Iran in deutscher Sprache. Sie sind Anhänger von Ayatollah Khomeini, Gründer der islamistischen Diktatur im Iran. Sie gehorchen dem heutigen Revolutionsführer Ali Khamenei und glauben an die Heiligkeit der Jamkaran-Moschee. Diese Moschee gewann unter Präsident Ahmadinejad eine besondere Rolle. Denn sie steht für den schiitischen Messianismus. Der Mythologie nach verschwand der 12. Imam, genannt Mahdi in einen Brunnen und zog sich in die Verborgenheit zurück. Bis heute warten die Schiiten auf seine Wiederkunft.

Das Schia-Forum.de ist aber nicht nur eine religiöse Vereinigung, die in einer rechtsstaatlichen Demokratie Religionsfreiheit genießen darf, sondern es vertritt die politische

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15.05.2013   10:31

Iran: Kein schöner Land in dieser Zeit

Die Autoren eines 371-seitigen Berichts der US-amerikanischen Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF, United Commission on International Religious Freedom) widmen rund 13 Seiten der Religionsunfreiheit im iranischen Gottesstaat.

Es wird festgehalten, dass die iranische Regierung weiterhin systematisch die Religionsfreiheit verletzt. Im Iran werden Angehörige religiöser Minderheiten in den Gefängnissen gefoltert und hingerichtet. Im vergangenen Jahr haben sich die Verhältnisse insbesondere für die Bahai, für Christen und für Sufi-Muslime verschlimmert.

Sogar die anerkannten religiösen Minderheiten wie Juden, Armenier, assyrische Christen und Zoroastrier werden immer mehr unterdrückt, diskriminiert und willkürlich verhaftet. Zudem verstärken der Antisemitismus iranischer Politikern und die wiederholte

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09.05.2013   02:04

Auf in den Kampf!

Eine iranische Website, die dem Revolutionsführer Ali Khamenei zugeordnet wird, rekrutiert mit Plakaten und propagandistischen Texten Terroristen, die gegen den „salafitischen Abschaum“ und „zionistische Hunde“ kämpfen sollen. In der Erklärung wird an den „Stolz der jungen Iraner“ plädiert, die ihre „revolutionäre Pflicht erledigen“ sollen und „Widerstandszellen“ bilden und nach Syrien reisen sollen, um dort gegen Israel zu kämpfen.

Nach eigenen Angaben der Website, http://valieamr.com, verstehen sich die Terroristen als „Fedaiyan“, als Märtyrer. Angeblich seien die Anfragen der freiwilligen Bewerber so groß gewesen, dass die Website zeitweise überlastet und ausgefallen sei. Daraufhin seien die Bewerber aufgefordert worden sich per SMS zu bewerben.
In der Erklärung heißt es, dass Ali Khamenei gesagt

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09.05.2013   01:46

Tausche Öl gegen Unterhosen

Die chinesisch-iranischen Handelsbeziehungen sind nach einem Bericht von BBC-Farsi trotz der Sanktionen verhältnismäßig umfangreich und haben in den letzten 10 Jahren Zuwachs verzeichnet.

China ist der zweitgrößte Energiekonsument der Welt, die zweitgrößte Wirtschaft nach den USA. Iran ist auf der anderen Seite einer der größten Energieexporteure der Welt. China ist der größte asiatische Ölimporteur und bezieht sein Öl vor allem aus Saudi-Arabien, an zweiter Stelle steht Angola und der Iran ist der drittgrößte Ölexporteur nach China.

Der Aufschwung des chinesisch-iranischen Handels fing zu Beginn der Regierungszeit des Präsidenten Mohammad Khatami an. Zu Beginn seiner Präsidentschaft im Jahr 1997 importierte der Iran chinesische Waren im Wert von 393 Millionen Dollar und am Ende seiner Amtszeit waren es schon 2,2

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01.05.2013   16:44

Iran: Armenbekämpfung statt Armutsbekämpfung

Die Armut im Iran wächst, und soziale Proteste werden nicht geduldet. Auf die Missachtung der Arbeiterrechte und die Verelendung wies jüngst die neue „Internationale Kampagne zur Unterstützung der Rechte der Arbeiter“ hin. Die Kampagne kritisiert die Folgen der Kürzung der staatlichen Subventionen und die Privatisierung. Die iranischen Arbeiter würden immer weniger Geld verdienen.

Die Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi sagte in einem Interview mit Radio Farda: „Der Arbeitslohn, den sie für die Arbeiter bestimmt haben, ist sogar niedriger als die Armutsgrenze.“ Arbeiteraktivisten würden permanent verhaftet und müssten lange Haftstrafen absitzen. Die Kampagne kritisiert auch die Verfolgung von aktiven Mitgliedern der Lehrergewerkschaft sowie der Bus- und Transportgewerkschaft. Shirin Ebadi sagt, dass das iranische Regime ein

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25.04.2013   15:25

Keine Zeit für Wahlen

Ahmadinejad will offenbar die elften Präsidentschaftswahlen, die am 14. Juni stattfinden sollen, verzögern. Das wirft ihm jedenfalls Hussein Mozafar vor, berichtet Mehrnews. Immerhin ist er Aufsichtsratssekretär des iranischen Majless, des islamistischen Pseudoparlaments.

Die Regierung hätte schon Anfang März ein zentrales Exekutivbüro zur Durchführung der Wahlen bilden müssen, sagt Mozafar. Ahmadinejad lässt sich aber offenbar Zeit dafür. Dieses Gremium besteht unter anderem aus dem Innenminister und dem Geheimdienstminister und sieben religiösen und politischen Persönlichkeiten, die das Vertrauen der Bevölkerung genießen.

Gemäß Artikel 31 der iranischen Wahlgesetzgebung muss das zentrale Exekutivbüro fünf Monate vor dem Ende der Präsidentschaftsperiode gegründet werden. Dieses Gremium muss schließlich auch die

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19.04.2013   17:01

Es gibt keinen Hausarrest im Islam

Diejenigen, die gehofft hatten, dass die reformislamistischen Politiker Mehdi Karoubi und Mir Hussein Mousawi noch vor den iranischen Präsidentschaftswahlen freigelassen werden, könnten enttäuscht werden. Denn es gibt kein Anzeichen dafür. Im Gegenteil, mächtige Staatskleriker des Regimes wie Ayatollah Abbas Kaabi sprechen sich gegen eine Freilassung von Karoubi und Mousawi aus, berichtete Mehrnews am 18. April 2013. Kaabi ist Mitglied des Expertenrates, dessen Mitglieder den Revolutionsführer wählen.

Kaabi leugnet sogar, dass Hausarrest eine Form der Gefangennahme ist. Er spricht von der legalen Einschränkung der Bewegungsfreiheit, die aber nicht mit einer Inhaftierung vergleichbar sei. Einen wichtigen Unterschied gibt es tatsächlich, wenn man die realen Verhältnisse der iranischen Gefängnisse in Betracht zieht, wo

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18.04.2013   17:39

Neue Aufgaben für Interpol

Die iranische Polizei will iranische Schauspielerinnen, die sich unislamisch kleiden, weltweit verfolgen, mit Hilfe von Interpol.

Wenn es nach Said Montazer’ul’Mehdi ginge, müsste Interpol jetzt aktiv werden und die iranischen Frauen, zumindest die berühmten Schauspielerinnen, die mit unislamischer Kleidung auf internationalen Bühnen auftreten, verhaften. Grund: Sie könnten ein Vorbild werden für Frauen im Iran.

Immerhin ist Montazer’ul’Mehdi Stellvertreter des iranischen Polizeichefs. Er will iranische Schauspielerinnen weltweit verhaften und in den Iran überführen lassen, damit sie nach islamischem Recht verurteilt werden, berichtete die iranische Zeitung Sharq am 16. April 2013.

Die international bekannten Schauspielerinnen würden „nicht-islamische Werte“ verbreiten. Der iranische Polizeibeamte ist sich

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